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Armutsbekämpfung in Tibet: Umsiedlung verwirklichte Traum einer sicheren Unterkunft

Datum: 26.08.2020, 14:35 Quelle: China Tibet Online

Jiaqu ist ein Bewohner des Dorfes Wuba der Großgemeinde Chido im Kreis Dêngqên der Stadt Qamdo im Autonomen Gebiet Tibet. Da er sich nach der Trennung des Haushalts nach der Heirat keine neue Wohnstätte leisten kann, jobbt er seit vielen Jahren in der Großgemeinde Chido, während er dort ein Haus mietet. Vor zwei Jahren hat die lokale Regierung Informationen über seine Situation bekommen. Danach hat sie ihn zur Armutsbekämpfung umgesiedelt und ihm dabei geholfen, den Traum einer eigenen Wohnstätte zu verwirklichen.

“2018 bin ich eingezogen. Ich hätte nicht mal von einer eigenen Wohnstätte träumen können“, sagte Jiaqu.

In der Großgemeinde Chido ist Jiaqu nur einer derjenigen, die von der Umsiedlung zur Armutsbekämpfung profitiert haben. An der Stelle zur Unterbringung der Umgesiedelten zur Armutsbekämpfung wurden 312 Wohnstätten aufgebaut. Damit wurden 186 Haushalte samt 1016 Personen mit Bedürftigkeitsakten untergebracht.

“Im neuen Haus muss ich mir keine Sorgen mehr um die Sicherheit des Hauses mehr machen.“ Rinchen Sambo, der über 60 Jahre alt ist, ist ein durch eine präzise Identifizierung festgestelltes, bedürftiges Haushaltsmitglied des Dorfes Wuba der Großgemeinde Chido. „Ich habe im alten Lehm-Haus meiner Heimat über 40 Jahre gelebt. In der Regenszeit gab es noch Lecks.“ Das alte Haus, in dem Rinchen Sambo gewohnt hat, hatte einige Sicherheitsmängel.

2018 wurde der Familie von Rinchen Sambo anhand der Anzahl der Familienmitglieder an der Unterbringungsstelle der Umgesiedelten in der Großgemeinde Chido des Kreises Dêngqên ein zweistöckiger Hof des Typs A mit einer Fläche von 135,83 Quadratmetern zugewiesen. Rinchen Sambo sagte, dass die geteerte Straße heute bis zu seiner Haustür führt und das Haus ans Wasser- und Stromnetz sowie das Internet angeschlossen ist, was seiner Meinung nach allesamt der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Regierung zu verdanken ist. 

Als man das neue Haus von Rinchen Sambo betrat, sah man, dass das Haus sauber und ordentlich war. Überdies waren unterschiedliche Utensilien vorhanden. Im Korridor war außerdem eine Nähmaschine. „Ich kann tibetische Trachten fertigen. Nach dem Umzug zur Großgemeinde sind die Einwohner ziemlich konzentriert, wodurch ich einige Aufträge bekommen kann.“ Im letzten Jahr hat Rinchen Sambo durch Näharbeiten über 5000 Yuan (613 Euro) verdient. Heute muss sich seine Familie keine Sorgen um die Verpflegung, die Bekleidung und noch weniger um die Unterkunft machen. Das ist das Leben des bescheidenen Wohlstands in seinem Herzen.

(Redakteur: Daniel Yang)

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