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USA lassen Vorwürfe der Währungsmanipulation gegen China fallen

Datum: 15.01.2020, 10:20 Quelle: German.people.com.cn

Die Vereinigten Staaten haben laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des US-Finanzministeriums die Vorwürfe der Währungsmanipulation gegen China fallen gelassen.

In seinem Halbjahresbericht über die makroökonomische Strategie und Devisenpolitik der wichtigsten Handelspartner der Vereinigten Staaten erklärte das US-Finanzministerium, dass derzeit kein wichtiger Handelspartner die einschlägigen gesetzlichen Kriterien für die Währungsmanipulation erfülle.

US-Finanzminister Steven Mnuchin hob zudem hervor, dass die Behörde die Entwicklungen in Bezug auf Chinas Währungspraktiken in den letzten Monaten ausgewertet habe und erklärte die Volksrepublik sei „durchsetzbare Verpflichtungen eingegangen, um eine Abwertung des Wettbewerbs zu vermeiden und gleichzeitig Transparenz und Rechenschaftspflicht zu fördern“.

Mark Sobel, US-Vorsitzender des Official Monetary and Financial Institutions Forum, eines unabhängigen Think Tanks, sprach auf Twitter von einer „guten Nachricht“.

„China hätte von Anfang an nicht beschuldigt werden dürfen“, sagte Sobel, der früher für den IWF und das US-Finanzministerium gearbeitet hat. Er betonte, dass Chinas Leistungsbilanzüberschuss nur einen geringen Anteil am BIP habe und es „kaum Eingriffe“ gebe.

Angesichts der verschärften Handelsspannungen hatte das US-Finanzministerium im August beschlossen, China als Währungsmanipulator zu bezeichnen. Dies wurde im In- und Ausland heftig kritisiert und viele nannten die Bezeichnung unbegründet und verantwortungslos.

(Redakteur: Daniel Yang)

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