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Phase 1-Abkommen schafft neues Vertrauen und Stabilität in der Weltwirtschaft

Datum: 19.01.2020, 10:58 Quelle: German.people.com.cn

Das Wirtschafts- und Handelsabkommen der ersten Phase habe die Erwartungen der internationalen Gemeinschaft erfüllt und werde das Vertrauen in die Weltwirtschaft stärken und den globalen Investitionen und dem globalen Handel Stabilität verleihen, so Experten und Beamte.

Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, sagte, sie gratuliere China und den Vereinigten Staaten zu der Unterzeichnung des Abkommens, das den beiden Ländern und der Weltwirtschaft Stabilität verleiht.

Dies sei nicht nur für die Volkswirtschaften der beiden Länder von Vorteil, sondern auch für die Weltwirtschaft, fügte sie hinzu.

China und die Vereinigten Staaten haben am Mittwoch in Washington ihr erstes Wirtschafts- und Handelsabkommen unterzeichnet. Der chinesische stellvertretende Ministerpräsident Liu He und der US-Präsident Donald Trump haben die Papiere im Weißen Haus unterzeichnet.

Das Abkommen reicht von der Ausweitung des bilateralen Handels in Sektoren wie Agrarerzeugnissen, Industriegütern, Energie und Dienstleistungen über die weitere Ausweitung des Marktzugangs bis hin zur Verbesserung des Schutzes der Rechte des geistigen Eigentums.

Die beiden Seiten kommen außerdem überein, einen bilateralen Mechanismus für die gegenseitige Beurteilung und Beilegung von Streitigkeiten einzurichten. Zudem haben die Vereinigten Staaten zugesagt, einige ihrer zusätzlichen Zölle für chinesische Produkte zu streichen.

Die Unterzeichnung des Abkommens, ein hart erkämpftes Ergebnis der von den USA eingeleiteten Handelsspannungen mit China, ist ein positiver erster Schritt zur Lösung der Wirtschafts- und Handelsprobleme zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.

"Alle begrüßen das Abkommen. Ich denke, es ist wichtig, dass wir zuerst versuchen, Phase 1 zu verstehen und uns dann bewusst machen, was Phase zwei sein wird", so Peter Tuchman, ein erfahrener Händler an der New Yorker Börse , sagte Xinhua.

Er betonte: "Die Formalität des Ganzen gibt eindeutig ein gewisses Vertrauen, dass dies ein echtes Geschäft ist“.

Nicholas Lardy, leitender Mitarbeiter am Peterson Institut für Internationale Wirtschaft, äußerte gegenüber der Xinhua Nachrichtenagentur: "Es ist wahrscheinlich der realistischste Ansatz, die Probleme angesichts der Komplexität der Handelsspannungen zwischen den USA und China Schritt für Schritt zu lösen.“

Bob Huff, ein pensionierter Senator des US-Bundesstaates Kalifornien und emeritierter republikanischer Senatsvorsitzender, sagte, dass das Abkommen den beiden Ländern zugute kommen werde, die beide stark vom Handel abhängig sind.

Der Teil des Abkommens über einen besseren Schutz der Rechte des geistigen Eigentums hat positive Auswirkungen auf beide Nationen, da China seinen Willen und seine Fähigkeit unter Beweis stelle, eine dynamischere und innovationsorientiertere Wirtschaft zu sein, fügte Huff hinzu.

"Das Vertrauen der US-Unternehmen kann sich durch die Umsetzung der Vereinbarung verbessern", sagte Stephen Gallagher, Chefökonom der US-amerikanischen Investmentbank Societe Generale.

(Redakteur: Daniel Yang)

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