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Kelzang Dekyi: “Kelzang-Blumen“ gedeihen am heiligen Ort der Lotosblumen

Datum: 13.03.2019, 10:21 Quelle: China Tibet Online

„Ob es um die schönste Dorflehrerin oder die Figur, die China bewegt, geht, esist die Ehre, die mir meine früheren Leistungen gebracht haben, aber als Abgeordnete des Volkskongresses habe ich einen anderen Status. Ich bin stolz, habe aber auch das Gefühl, dass ich eine schwere Verantwortung trage“, sagte Kelzang Dekyi, Abgeordnete des Nationalen Volkskongresses (NVK) und Vizerektorin der Grundschule des Kreises Mêdog im Regierungsbezirk Nyingchi in Tibet dem Reporter.

Mêdog befindet sich an der Grenze und ist die letzte Kreisstadt Chinas, die ans Straßennetz angebunden worden ist. Man beschreibt oft die Anstrengungen der Reisen von und nach Mêdog dadurch, dass das Reisen nach Mêdog noch schwieriger als das Reisen nach Tibet ist. Kelzang Dekyi ist eine Angehörige der Monba und lebt im Dorf Gendeng in der Gemeinde Bangxin des Kreises Mêdog, einem Ort, der einst abgelegen, arm und von der Außenwelt abgeschnitten war.

Nachdem sie 2001 ihr Studium abgeschlossen hatte, ist sie heimgekehrt und zu einer Dorflehrerin geworden, ohne darüber nachzudenken. Sie sagte: „Meine Kindheit habe ich in der Heimat verbracht. Da gibt es meine Erinnerungen, meinen Glauben und meinen Traum.“ Die Dorfbewohner bezeichnen sie freundlicherweise als die Traumwächterin der Monba. Seit 20 Jahren wirkt sie in Mêdog und hat mit dem Licht der Hoffnung die Haushalte der Monba erleuchtet. In all diesen Jahren hat sie die Entscheidung uberhaupt nicht bereut.

2013 wurde die Mêdog-Straße für den Verkehr freigegeben. Dadurch hat sich das Bildungswesen in Mêdog gewaltig verändert. Kelzang Dekyi sagte, dass die Kinder gerade den Wandel erleben, dass sie früher keine Schule zu besuchen hatten und nun gute Schulen auswählenkönnen.

„Die Bildung hat nicht nur mein Schicksal verändert, sondern wird auch das von mehr Kindern, die wie ich auf dem Land aufwachsen, ändern. Ich bin glücklich, dass ich etwas für die Kinder bei ihrem Wachstum tun kann. Seit einigen Jahren werden die Investitionen ins Bildungswesen aufgestockt. Die Schulen, die einst schlechte Infrastruktur hatten, wurden komplett verändert. Überdies steigt die Normierung der Schulen ständig. Des Weiteren wird Informatik in die Bildung integriert. Im Großen und Ganzen wurde im Bildungswesen verwirklicht, dass die Investitionen in die Verwaltung, die Einrichtungen usw. der Schulen effektiv erhöht werden“, sagte Kelzang Dekyi.

„Heutzutage haben die Schulen Kunsträume, Musikräume, Sporträume o. ä. Ihre Einrichtungen sind denen der Schulen anderer Orte nicht unterlegen, aber uns mangelt es an Lehrerinnen und Lehrern, die in diesen Räumen Unterricht geben könnten.“ Kelzang Dekyi sagte: „Wir hoffen, dass der Staat ebenfalls über Investitionen in die Software der Bildung nachdenkt, wenn er mehr in die Verbesserung der Hardware der Schulen abgelegener Regionen investiert, so dass die dortigen Schüler nicht nur Schulen besuchen können, sondern auch gute Bildung erhalten.“

Quelle: www.chinatibetnews.com
Redakteur: Krystal Zhang

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