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Mêdog: Kleiner Tee wird große Industrie

Datum: 08.05.2019, 09:27 Quelle: China Tibet Online

Die Gemeinde Dexing im Kreis Mêdog befindet sich in der subtropischen Zone mit feuchtem Klima an der östlichen Seite des Gebirges Himalaya. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt zirka 1000 Meter. Der Ort wird von Wolken und Nebel umgeben. Der Boden ist fruchtbar. Das Wetter ist warm und es gibt reichliche Niederschläge, die im Jahr mehr als 2358 Millimeter erreichen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16 Grad Celsius. Die relative Feuchtigkeit beläuft sich auf mehr als 80 Prozent. Die einzigartige natürliche und geografische Umwelt ist ein Paradies für den Tee. Der hier angebaute Tee hat eine sehr gute Qualität und ist bei den Konsumenten sehr beliebt.

Seit den vergangenen Jahren hält die Gemeinde Dexing den Tee für eine Stützindustrie und geht unbeirrt den Entwicklungsweg mit dem Modell „Industrie + Bauernfamilien + Unternehmen“. Nachdem der Tee geerntet worden ist, rufen die Tee-Firmen direkt die Bauernfamilien an und kaufen Tee direkt an den Herstellungsorten des Tees, wodurch die Sorge der Teebauern um Verkaufsschwierigkeiten beseitigt wird. Zurzeit entwickelt sich die Teeindustrie der Gemeinde Dexing schnell.

Nach der fast einen Monat langen Arbeit bekommen die Teebauern durch ihren Fleiß reiche Früchte. Bisher bekommen die drei administrativen Dörfer Hezha, Naerdong und Wenlang in der Gemeinde Dexing eine gute Ernte vom Frühlingstee. Insgesamt sind 1919,5 Kilogramm Frühlingstee (mit einzelnen Knospen) gesammelt worden. Das Einkommen beträgt 575.850 Yuan (76.132 Euro) und das Pro-Kopf-Einkommen 715 Yuan.

(Redakteur: Daniel Yang)

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