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Tibet legt immer größeren Wert auf die Entwicklung von Frauen und Kindern

Datum: 27.09.2019, 09:48 Quelle: China Tibet Online

Die stellvertretende Vorsitzende des Frauenverbands des Autonomen Gebiets Tibet, Longtso, sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Entwicklungsumgebung der tibetischen Frauen und Kinder heute riesige Veränderungen erlebe. Die Umgebung der Familien und Gesellschaft für die Entwicklung der Frauen und Kinder habe sich weiter optimiert. Eine gute soziale Atmosphäre des Respektes für Frauen und des Kinderschutzes habe sich gebildet.

Laut Longtso wurden die Frauen in Tibet vor den demokratischen Reformen 1959 in der feudalen Leibeigenschaft von den Mächten des Regimes, der Gottheiten und der Männer unterdrückt und befanden sich in der niedrigsten Schicht der Gesellschaft. Die meisten armen Frauen wurden unterworfen. Nach den demokratischen Reformen haben die Frauen in Tibet die historische Befreiung und den Fortschritt bekommen und besitzen seitdem die gleichen Rechte wie Männer in den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Familie.

Sie sagte, während der Entwicklung der Rechte der tibetischen Frauen habe es mehrmals eine „Erste“ gegeben, zum Beispiel die erste tibetische Sängerin Cedai Drolma, die erste Traktor-Fahrerin Legwa, die erste Telegrafistin Tsering, die erste Ansagerin Dechen Drolma und die erste Bergsteigerin Pando, die vom nördlichen Berghang den Qomolangma bestiegen hat. Nach der Reform und Öffnung seien in Tibet die erste Doktorin Sgrol Dkar, die erste Professorin Tsering Yangdzom und die erste Anwältin Yungchen hervorgetreten.

Offiziellen Angaben von Tibet zufolge hat sich die Gesundheitssituation der tibetischen Frauen und Kinder stark verbessert. Die Sterblichkeit von Schwangeren und Gebärenden ist von 5 Prozent im Jahr 1951 Anfang der friedlichen Befreiung von Tibet auf 0,5652 Promille in der Gegenwart und die Sterblichkeit von Säuglingen von 430 Promille auf 11,59 Promille gesunken. 90,66 Prozent der Schwangeren gebären im Krankenhaus. Das Screening zur Erkennung von Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs ist in die Arbeit der Regierung zur Verbesserung der Lebensbedingungen des Volkes aufgenommen worden.

Über die Bildung sagte Longtso, dass sich die Ressourcen und Bedingungen der öffentlichen Dienstleistungen der tibetischen Bildung heute ständig verbesserten. Der Geschlechterunterschied in der Bildung sei im Allgemeinen beseitigt worden. Das Bildungsniveau der Frauen und Kinder habe sich erheblich erhöht. Der Anteil der Studentinnen in der normalen Hochschulbildung, unter den Master-Studenten und Doktoranden und in der Hochschulbildung für Erwachsene betrage mehr als 50 Prozent.

(Redakteur: Daniel Yang)

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