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China-Europa-Güterzug mit medizinischer Versorgung in Paris angekommen

Datum: 28.06.2020, 10:20 Quelle: German.china.org.cn

Nach einer 19-tägigen Reise traf am Dienstagmorgen ein mit medizinischen Materialien beladener China-Europa-Güterzug in Paris ein. Es ist der erste Güterzug, der Schutzmaterialien gegen COVID-19 direkt von China nach Europa transportiert.

Der Zug war am 4. Juni aus der ostchinesischen Stadt Nanchang abgereist und hat dann über 11.920 Kilometer durch sieben verschiedene Länder zurückgelegt, bevor er schließlich rund 20 Millionen medizinische Masken und Handschuhe, wasserlösliche Beutel und andere medizinische Geräte in Paris ablieferte.

„Dieser ‚medizinische Zug‘ von China nach Frankreich beweist, dass die französisch-chinesischen Beziehungen stärker sind als je zuvor. Die Logistik beteiligt sich an der wissenschaftlichen Zusammenarbeit für den Kampf gegen COVID-19“, sagte Lyazid Benhami, stellvertretender Präsident der Pariser Vereinigung der französisch-chinesischen Freundschaft, gegenüber Xinhua. „Diese Materialien können voraussichtlich die Bedürfnisse auf dem französischen Markt befriedigen“, so Benhami weiter.

Dieser China-Europa-Güterzug war das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen COSCO Shipping, einem chinesischen Konzern, Forwardis, einer Tochtergesellschaft von SNCF Logistics (französisches nationales Eisenbahnunternehmen) und BIFP, ein Logistikunternehmen der Marke Hygial.

Nicholas Giraud, SNCF-Direktor für den internationalen Schienengüterverkehr, bezeichnet die Schienenlogistik als die effizienteste Transportmethode hinsichtlich der Kosten und Tragfähigkeit. „Ein Zug besitzt eine Tragfähigkeit von sechs Frachtflugzeugen. Die Kosten des Schienenverkehrs sind 30-mal günstiger als die des Luftverkehrs und der CO2-Ausstoß des Schienenverkehrs ist 15-mal niedriger als der des Luftverkehrs. Im Vergleich zum Seeverkehr braucht die Zugfahrt nur die Hälfte der Zeit.“

Xavier Wanderpepen, der verantwortlich für den Schienengüterverkehr zwischen China und Europa bei Forwardis ist, sagte: „Mithilfe dieses Zuges möchten wir französischen und chinesischen Unternehmen gelegentliche Zuglösungen anbieten."

„Und wir möchten mit China an der Entwicklung von Güterzügen mit variabler Spurweite arbeiten, die sich an die Situation in Westeuropa, Russland und China anpassen können. In einigen Jahren werden wir China und Europa innerhalb von zehn Tagen verbinden können."

Der 2011 initiierte Schienenverkehrsdienst zwischen China und Europa wird als wichtiger Bestandteil der Seidenstraßeninitiative zur Förderung des bilateralen Handels angesehen.

Quelle: german.china.org.cn

Redakteur: Yifei Sui

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