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Fortschritte bei sino-amerikanischen Handelsgesprächen

Datum: 27.02.2019, 09:43 Quelle: German.china.org.cn

Die Unterhändler Chinas und der Vereinigten Staaten haben am Sonntag die jüngsten Runde der Handelsgespräche zwischen den beiden führenden Volkswirtschaften der Welt mit substanziellen Fortschritten in einigen Sachfragen abgeschlossen.

Während der vom 21. bis zum 24. Februar in Washington abgehaltenen siebenten Runde der seit einem Jahr geführten Handelsgespräche setzten die Verhandlungspartner erneut den Konsens um, der von Chinas Staatspräsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump im Dezember bei ihrer Begegnung am Rande des G20-Gipfels in Argentinien erzielt worden ist. Dies geht aus einer Stellungnahme der chinesischen Delegation hervor.

Die lösungsorientierten Gespräche hätten substanzielle Fortschritte in den Bereichen Technologietransfer, Schutz geistiger Eigentumsrechte, Handelshemmnisse, Dienstleistungsindustrie, Landwirtschaft und Wechselkursregime erbracht.

Auf der Grundlage der jüngsten Fortschritte würden beide Seiten ihre Arbeit im Sinne der Wegweisungen ihrer Staatschefs in der nächsten Runde fortsetzen.

Die chinesische Delegation wird vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Liu He angeführt, der zugleich als Sonderbotschafter von Staatspräsident Xi fungiert. Die amerikanische Seite wird vom US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und von Finanzminister Steven Mnuchin geleitet.

Nach Monaten wachsender Spannungen in Handelsfragen, die von der Errichtung von Zollbarrieren begleitet waren, hatten sich Xi und Trump in Argentinien darauf verständigt, dass zur Überwindung der Krise beide Länder innerhalb von neunzig Tagen eine Regelung finden sollten, die für beide Seiten vorteilhaft sein sollte.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die amerikanischen und chinesischen Unterhändler seit jenem Zeitpunkt die Verhandlungsintensität erhöht. Die siebente Runde der Arbeitsgespräche wurde am 19. Februar in Washington eingeläutet, nur wenige Tage nach Abschluss der sechsten Runde, die am 14. und 15. Februar in Beijing stattgefunden hatte.

Rechnet man die gerade in Washington beendete Runde mit ein, dann haben innerhalb weniger als einem Monat drei Gesprächsrunden stattgefunden und dies ungeachtet der Tatsache, dass in diesem Zeitraum das einwöchige chinesische Neujahrsfest und das verlängerte Wochenende zur Feier von George Washingtons Geburtstag stattgefunden haben.

Der Handelsstreit hat auf beide Volkswirtschaften negative Auswirkungen, er verunsichert die globalen Aktienmärkte und die Weltwirtschaft.

Bei einem Treffen mit der amerikanischen Delegation nach Abschluss der sechsten Gesprächsrunde in Beijing hob Xi Jinping erneut die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Lösung von Wirtschafts- und Handelsproblemen hervor und rief die Unterhändler beider Seiten dazu auf, "nachhaltige Anstrengungen" zu unternehmen, um eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung zu finden.

"Kooperation ist das Beste für beide Seiten," sagte Xi und fügte hinzu, "es gibt natürlich Grundsätze bei der Kooperation."

Donald Trump empfing Liu He am Freitag im Weißen Haus und wies dabei auf die enorme Bedeutung der sino-amerikanischen Beziehungen hin. Er unterstrich die "großen Fortschritte" bei den Gesprächen der letzten beiden Tage. Es gebe aber noch Arbeit zu tun.

(Redakteur: Daniel Yang)

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