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Ausstellung über Reformen in Tibet öffnet in Beijing

Datum: 04.04.2019, 11:13 Quelle: German.people.com.cn

Eine Ausstellung in Beijing zeigt die demokratischen Reformen in der Autonomen Region Tibet. Sie bietet detaillierte Einblicke in die historische Entwicklung, die ein soziales System beendete, das auf der Unterdrückung und wirtschaftlichen Ausbeutung von Leibeigenen und Sklaven beruhte, wie Besucher am Sonntag sagten.

Mönche besichtigen eine Ausstellung, welche die demokratischen Reformen am Tibetischen Kulturmuseum in Beijing am Freitag zeigen. [Foto von Hou Yu/China News Service]

Bevor im Jahr 1959 demokratische Reformen unternommen wurden, war Tibet lange eine theokratische, feudale Leibeigenschaft, eine Gesellschaft, die durch die Kombination von politischer und religiöser Macht charakterisiert wurde.

Um den 60. Jahrestag des Beginns der Reformen zu markieren, wurde am Freitag eine Ausstellung - Denkmal zum Ende der Leibeigenschaft - am Tibetischen Kulturmuseum in Beijing eröffnet. Viele historische Dokumente und Fotos dokumentieren die Bewegung, Untertitel in Mandarin und Englisch werden gezeigt. Die Ausstellung wird der Öffentlichkeit bei freiem Eintritt bis Ende Dezember zugänglich sein.

Demokratische Reformen in Tibet folgen dem historischen Trend und repräsentieren den Willen der Menschen, und sie repräsentieren ein wichtiges Ereignis in der Entwicklung der menschlichen Zivilisation, sagte You Quan, ein Mitglied des Sekretariats der Kommunistischen Partei des Chinesischen Zentralkomitees und Vorstand der Abteilung der Vereinigten Arbeitsfront am Zentralkomitee der KPC während der Eröffnungszeremonie am Freitag.

Die Ausstellung werde den Menschen in China, darunter den Tibetern, dabei helfen, sich an das Ereignis zu erinnern, das Tibet verändert hat. Sie wird auch dabei helfen, dass die Menschen die Absichten der Dalai-Clique verstehen, welche die Abtrennung von China anstrebt, sagte Norbu Dondrup, der Vize-Vorsitzende der Region bei der Zeremonie und fügte hinzu, dass die Tibeter gegenwärtig ein starkes Verlangen nach einer stabilen, sozialen Entwicklung in der Region hätten.

Xu Jining, ein Lehrer aus der autonomen Region Innere Mongolei, der die Ausstellung am Sonntag besucht hatte, sagte: „die Ausstellung in Beijing wird den Menschen im Land eine Chance geben, die demokratischen Reformen in Tibet besser zu verstehen.“ Xu, der eine Geschäftsreise nach China unternommen hatte, ging zu der Ausstellung, nachdem er von ihr in den Nachrichten gehört hatte.

(Redakteur: Daniel Yang)

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