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China ruft die USA auf, Gewalttaten in Hongkong nicht länger zu entschuldigen

Datum: 09.08.2019, 09:59 Quelle: German.china.org.cn

Am gestrigen Mittwoch hat China die Vereinigten Staaten dazu aufgefordert, unverzüglich damit aufzuhören, Gewalttaten zu entschuldigen und massiv in die inneren Verhältnisse Hongkongs einzugreifen. Jeglicher Versuch, sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen, sei von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Die Sprecherin des Außenministeriums Hua Chunying reagierte damit auf Äußerungen der amerikanischen Senatoren Cotton und Romney über Hongkong. Die beiden US-Politiker hatten gesagt, dass die Kommunistische Partei Chinas offenbar dazu bereit sei, die Proteste in Hongkong mit Gewalt zu unterdrücken.

"Jeglicher Versuch, das Prinzip 'Ein Land, zwei Systeme' und Hongkongs Wohlstand und Stabilität zu untergraben, wird auf den entschlossenen Widerstand des ganzen chinesischen Volkes einschließlich der Landsleute in Hongkong stoßen," warnte Hua.

"Die Demonstrationen und Protestkundgebungen in Hongkong sind in ein radikales, gewalttätiges Betragen umgekippt, das ernsthaft gegen die Gesetze verstößt, die Sicherheit und gesellschaftliche Ordnung in Hongkong gefährdet, und die Sicherheit, das Eigentum und das Alltagsleben der Bevölkerung bedroht."

Keine verantwortungsbewusste Regierung würde ihre Augen von derart schwerwiegenden Verbrechen abwenden, hob Hua hervor.

"Ich möchte diese amerikanischen Senatoren fragen, ob sie sich noch an das Vorgehen der amerikanischen Polizei gegen die Bewegung 'Occupy Wall Street' im Jahr 2011 erinnern?" sagte Hua. "Wenn sich die radikalen, gewalttätigen und illegalen Aktivitäten, die wir heute in Hongkong erleben, in den Vereinigten Staaten abspielten, was würde dann die amerikanische Polizei unternehmen?"

Die Sprecherin kritisierte die amerikanische Seite dafür, die Begriffe zu verwirren und über die ernsten Konsequenzen von radikalen, gewalttätigen und illegalen Taten zu schweigen.

Sie meldete zudem Zweifel über die Absichten von amerikanischen Politikern gegenüber Hongkong an. Einige US-Senatoren verleumdeten die richtigen Maßnahmen der Hongkonger Polizei, die sich professionell und äußerst zurückhaltend für die Aufrechterhaltung des Rechtsstaates und der öffentlichen Ordnung Hongkongs einsetze.

Die Zentralregierung unterstütze Verwaltungschefin Carrie Lam entschieden in der gesetzmäßigen Regierung der Sonderverwaltungszone (SAR). Die Zentralregierung unterstütze desgleichen die Polizei Hongkongs bei der strikten Durchsetzung der Gesetze und die Gerichte bei der Bestrafung gewalttätiger Verbrecher, so Hua.

"Wir Chinesen lassen uns nicht täuschen. Auch weichen wir nicht ängstlich vor bösen Kräften zurück. Chinesen machen keinen Ärger, aber wir sind auch nicht feige, wenn es Ärger gibt."

(Redakteur: Daniel Yang)

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