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Chinas Außenministerium: Bevölkerung in Xinjiang profitiert von wirksamen Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung

Datum: 20.11.2019, 09:52 Quelle: German.people.com.cn

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang hat am Montag einen Bericht der New York Times zurückgewiesen, wonach die chinesische Regierung in Xinjiang eine erhebliche Unterdrückung chinesischer Muslime verfolge. Geng betonte, dass die Maßnahmen zur Terrorismusabwehr vor Ort wirksam seien und sich gegen keine ethnische Zugehörigkeit, Religion oder Menschenrechte richteten.

Der Außenministeriumssprecher hob auf der regulären Pressekonferenz auch hervor, dass es sich bei Xinjiang-Angelegenheiten um ausschließlich chinesische Angelegenheiten handle und fügte hinzu, dass sich alle Maßnahmen in der Region um die Bekämpfung von Gewalt, Terrorismus und Separatismus drehten und keinesfalls um die Unterdrückung einer Minderheit jeglicher Art.

Über Jahrzehnte hinweg hätten sich in Xinjiang Tausende von gewalttätige und terroristische Vorfälle ereignet, weshalb es sich die chinesische Regierung nun zur Aufgabe gemacht hätte, „alles daran zu setzen, die grundlegenden Menschenrechte der Bewohner vor den Folgen von Terrorismus und Extremismus zu schützen“.

Die vorbeugenden Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und zur Entradikalisierung in Xinjiang hätten dazu geführt, dass es in den letzten drei Jahren zu keinem einzigen gewalttätigen terroristischen Zwischenfall gekommen ist, so der Ministeriumssprecher. Aus diesem Grund befürworte die Bevölkerung vor Ort auch die entsprechenden Maßnahmen.

Zudem wies Geng darauf hin, dass China bereits mehr als 1.000 ausländische Diplomaten, internationale Organisationsbeamte und Medienvertreter nach Xinjiang eingeladen habe, die sich von den Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung und Entradikalisierung überzeugt gezeigt hätten.

Geng warf der New York Times vor, „völlig taub und blind“ für derlei Tatsachen zu sein und beschuldigte die Zeitung einer verzerrten Darstellung. Er hob hervor, dass China seit 2015 sieben Weißbücher zu den Entradikalisierungsmaßnahmen in Xinjiang herausgegeben habe, die die Situation vor Ort ausführlich darlegten.

(Redakteur: Daniel Yang)

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