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US-Politiker bedrohen Frieden in der heutigen Welt

Datum: 17.07.2020, 09:56 Quelle: German.cri.cn

Wie vor ihm US-Außenminister Mike Pompeo, der Handelsberater des Weißen Hauses Peter Navarro und andere chinafeindliche Politiker hat nun auch der nationale Sicherheitsberater der USA Robert O'Brien das politische System Chinas attackiert und behauptet, dass die chinesische Regierungspartei „eine große Bedrohung für die USA und ihre Verbündeten“ darstelle. Jeder klar sehende Mensch kann erkennen, dass diese Personen von extremen ideologischen Vorurteilen und McCarthy-Paranoia geleitet werden. Es handelt sich nur um einen weiteren Versuch der Entscheidungsträger im Weißen Haus, von innerstaatlichen Widersprüchen abzulenken und politische Privatinteressen zu schützen.

O'Briens antichinesische Äußerungen bringen die latente Frustration einiger amerikanischer Politiker zum Ausdruck. Einerseits glauben sie in nahezu paranoider Weise daran, dass Entwicklung und Wachstum Chinas auf eine einseitige Öffnung des US-Marktes für China zurückzuführen und China daher den USA zum Dank verpflichtet sei. Auf der anderen Seite sind sie verbittert, dass China sich nicht wie von ihnen erwartet entwickelt. Entsprechend konstatieren sie, dass die China-Politik der US-Regierung „völlig gescheitert“ sei und man daher härter mit China umgehen müsse.

Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen befinden sich in der schwierigsten Lage seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger wies besorgt darauf hin, dass es bei einem langen Konflikt zwischen China und den USA keinen Gewinner geben könne. Werde keine Lösung gefunden, drohten potentiell schlimmere Folgen als jene der zwei Weltkriege, die zur Zerstörung der europäischen Zivilisation geführt hätten. Die Weltöffentlichkeit verfolgt die Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen mit großer Aufmerksamkeit, und es sind die Sorgen gewachsen, dass ein „neuer Kalter Krieg" zwischen China und den USA negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben werde. Politiker wie O’Brien werden diese Sorgen noch befeuern, indem sie die Beziehungen zwischen China und den USA zur Verfolgung politischer Eigeninteressen in Geiselhaft nehmen, die chinesisch-amerikanischen Beziehungen in skrupelloser Weise behindern und die Grundlagen des gegenseitigen politischen Vertrauens zwischen beiden Ländern zerstören. Das machen sie zu historischen Sündern, die die chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit untergraben und eine große Bedrohung für die heutige Welt darstellen.

Der Wohlstand der Bevölkerungen in China und den USA sollte nicht als Geisel bestimmter amerikanischer Politikern dienen. Nur wenn Washington ein objektiveres und ruhigeres Verständnis von China aufbaut und eine rationalere und pragmatischere China-Politik formuliert, kann es den USA gelingen, sich aus ihrer Notlage zu befreien und neue Entwicklungen anzustoßen. Amerikanische Politiker sollten entsprechend zur Vernunft zurückkehren!

(Redakteur: Daniel Yang)

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