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Unilateralismus und Mobbing: eine echte Herausforderung für die internationale Ordnung

Datum: 07.08.2020, 10:13 Quelle: German.people.com.cn

Der chinesische Staatsrat und Außenminister Wang Yi sagte, die eigentliche Herausforderung für die derzeitige internationale Ordnung und das derzeitige internationale System bestehe darin, dass die Vereinigten Staaten, das stärkste Land der Welt, ihre eigenen Interessen über alles stellen und dies als Verhaltensregel betrachten.

„Es ist extrem, Unilateralismus und Mobbing sogar auf Kosten internationaler Verantwortung und multilateraler Regeln zu betreiben", sagte Wang gegenüber Xinhua in einem exklusiven Interview.

Auf dem Höhepunkt von COVID-19 gingen die Vereinigten Staaten so weit, grundlos anzugreifen und die Weltgesundheitsorganisation zu verlassen. Die derzeitige US-Regierung habe sich aus mehr internationalen Verträgen zurückgezogen als jemals zuvor und mache sich selbst damit zur schädlichsten Kraft der gegenwärtigen internationalen Ordnung, fügte er hinzu.

China ist stets ein Verteidiger der internationalen Ordnung und des internationalen Systems. Seit der Gründung der Volksrepublik China vor mehr als 70 Jahren hat das Land nie einen Krieg gestartet oder andere Länder besetzt, bemerkte Wang.

„Wir haben unser Engagement für eine friedliche Entwicklung in der Verfassung verankert und sind das erste Land der Welt, das ein solch feierliches Versprechen abgibt. Wir werden weiterhin auf dem Weg der friedlichen Entwicklung bleiben und niemals Hegemonie oder Expansionismus anstreben. Wir werden immer eine unterstützende Kraft für den Frieden sein“, betonte Wang.

In diesem Jahr jähren sich zum 75. Mal der Sieg des weltweit antifaschistischen Krieges und die Gründung der Vereinten Nationen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass das internationale System willkürlich untergraben oder die Welt wieder gespalten wird“, sagte Wang.

China war das erste Land, das die UN-Charta unterzeichnete. China hat sich fast allen internationalen Verträgen und Abkommen angeschlossen und seine internationalen Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen treu erfüllt.

In einer Zeit, in der die Zukunft der Welt in Gefahr ist, wird sich China auch weiterhin für Multilateralismus einsetzen, das auf die Vereinten Nationen ausgerichtete internationale System schützen und Multipolarität sowie eine stärkere Demokratie in den internationalen Beziehungen fördern, fügte Wang hinzu.

(Redakteur: Daniel Yang)

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