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Konjo Chodron: demokratische Reform vor 60 Jahren befreit Leibeigene und Frauen

Datum: 13.03.2019, 10:03 Quelle: China Tibet Online

Dieses Jahr ist das 60-jährige Jubiläum der demokratischen Reform in Tibet. Die Gesellschaft interessiert sich sehr dafür, was für Leistungen Tibet in diesen 60 Jahren gesellschaftlich, ökonomisch, kulturell usw. erzielt hat.

„Meine Heimat befindet sich an der Grenze. Lange Zeit hatte sie schlechte Verkehrsanbindungen und eine rückständige Wirtschaft.“ Als von der Entwicklung in den 60 Jahren nach der Reform die Rede war, sagte uns Konjo Chodron, dass die Gemeinde Zhari, wo sie lebt, früher sehr schlechte Verkehrsanbindungen hatte. Am Ende des Jahres 2017 wurde der Bau einer hochqualitativen Staatsstraße begonnen. Dies ist bedeutend dafür, das Reisen der Einwohner in Grenzgebieten zu erleichtern und die Schwierigkeiten der Entwicklung zu überwinden. 2018 hat die Gemeinde Zhari begonnen, den Aufbau der Gemeinde mit dem allgemeinen Wohlstand an der Grenze voranzutreiben. Dies umfasst u. a. die Verbesserung der Wohnbedingungen der Einwohner, die Vervollständigung der Straßen um die Dörfer und den Aufbau touristischer Einrichtungen.

„In diesen 60 Jahren wurden in Tibet nicht nur Leibeigene, sondern auch Frauen befreit. Die heutigen Frauen in Tibet haben einen immer höheren Status. Zugleich tragen sie immer schwerere soziale Verantwortungen.“ Die Entwicklung in den 60 Jahren nach der Reform in Tibet hat Konjo Chodron nicht ganz erlebt, aber von ihrer Mutter hat sie erfahren, wie die Frauen der Grenzgebiete Tibets früher gelebt haben.

Sie sagte: „In der Zeit meiner Großmutter hatten Frauen einen sehr niedrigen gesellschaftlichen Status. Die grundlegenden Lebensbedürfnisse, wie Verpflegung oder Kleidung, konnten nicht einmal befriedigt werden, geschweige denn Bildungschancen. Meine Großmutter war eine Leibeigene. Als sie klein war, hatte sie keine guten Lebensbedingungen und wurde nicht wie ein Mensch behandelt.“ Da strömten Konjo Chodron Tränen aus den Augen.

Daher hat Konjo Chodron das Gefühl, dass sie als zeitgenössische Tibeterin sehr glücklich ist. Zugleich hat sie eingesehen, dass sie sich als PKKCV-Mitglied für die Erlangung von mehr Rechten für die tibetischen Frauen engagieren muss.

Quelle: Tibet.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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