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Der Geschmack der Lebensmittel: kultureller Inhalt von Tausenden von Jahren

Datum: 29.01.2013, 16:11 Quelle: China Tibet Online

Dass die Feste deswegen jeden erfreuen, rührt nicht nur von der Körpersprache her, sondern auch von der Befriedigung der Bedürfnisse des Magens.

Tibetische Lebensmittel
Tibetische Lebensmittel

Die chinesische Festkultur ist zum großen Teil kulinarisch. Mit der Tibetischen verhält es sich ähnlich. Im Prozess des Neujahres des tibetischen Kalenders nehmen die Vorbereitungen der Lebensmittel die meiste Zeit ein. Die Hochland-Gerste, die im Frühling gepflanzt und im Herbst geerntet wird, die Milch, die in der frühen Morgenstunde gemolken wird sowie Allium chrysanthum, das vor einigen Monaten gesammelt wurde - das Arbeitsergebnis eines Jahres, eines Tages und einer Stunde - werden an diesem Zeitpunkt in festlichen Gewändern beim Gelächter der Kinder und der Freude der Erwachsenen aufgetischt.

Die Lebensmittel des Neujahres des tibetischen Kalenders muss alle Ernten des Vorjahres umfassen; des Weiteren müssen sie alle Glückwünsche des kommenden Jahres beinhalten. Fleißige Menschen benötigen ein solches Fest, das ihre Arbeitsergbnisse präsentieren kann. Durch Ernten, Bewirten sowie Feiern sammeln sie die positive Energie zur weiteren fleißigen Arbeit für das nächste Jahr.

Von Anfang Dezember des tibetischen Kalenders fängt jeder Haushalt mit den Vorbereitungen für das Neujahr des tibetischen Kalenders an. Heute kauft man eine Packung Ghee auf dem Markt. Morgen bringt man einen Sack Alium chrysanthum von einem Verwandten heim. Übermorgen holt man die noch nicht getrocknete Rinderkeule vom Hausbalken herunter. Die Lebensmittel werden allmählich fertig vorbereitet. Es ist bereits gegen Ende Dezember. Als Nächstes wird man die verschiedenen Zutaten zu vielfältigen Neujahrsspezialitäten zusammenstellen.

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