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Tibeter „fliegen“ am Himmel

Datum: 28.08.2018, 09:10 Quelle: China Tibet Online

Das Hochplateau Qinghai-Tibet gilt seit langer Zeit als „Verbotszone für Flüge“. Hier ist es sehr schwierig, Helikopter zu fliegen. Heutzutage fliegen die ersten tibetischen Zivilpiloten nach einem harten Training zum Qomolangma-Hauptquartier und können auf einer Höhe von 6200 Metern starten und landen.

Die 21-jährige Jianre Yeshe kommt aus einer armen Nomadenfamilie des Kreises Damxung. Sie ist in einem nomadischen Gebiet in der Steppe aufgewachsen und hat nie damit gerechnet, dass sie zu einer zertifizierten Pilotin werden und ein Monatseinkommen von über 10.000 Yuan (etwa 1276 Euro) verdienen könnte, wobei sie die ehrenhafte Verpflichtung zum Schutz des staatlichen Territoriums und dem Aufbau der schönen Heimat übernimmt.

„Die Kosten zur Ausbildung eines Piloten sind hoch. Die Kosten in Höhe von über einer Million Yuan (etwa 127.562 Euro) werden komplett von der Regierung und Unternehmen übernommen. Dies hat das Schicksal von mir und meiner Familie geändert“, sagte Jianre Yeshe. „Einmal bin ich mit dem Helikopter zur Heimat Damxung geflogen, um einen Befehl auszuführen. Meine Landsleute haben mich als Unsterbliche aus dem Himmel gelobt und sind stolz auf sie.“

„Ich habe mir nicht gedacht, dass ich noch die Chance hätte, den Traum meiner Kindheit zu verwirklichen.“ Der 24-jährige Rgyatso ist wie Jianre Yeshe nach dem Abschluss des Studiums an der Universität Tibet zum Berufspiloten geworden.

Rgyatso kommt aus dem Doilungdêqên der Stadt Lhasa. Seine Eltern und sein Bruder sind Bauern zu Hause. Dass er zum Piloten geworden ist, sorgt für eine erhebliche Verbesserung der finanziellen Verhältnisse seiner Familie.

Quelle: Xinhua.net

(Redakteur: Daniel Yang)

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