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„Neue“ Viehhirten am Qinghai-See

Datum: 10.12.2018, 09:29 Quelle: China Tibet Online

Im Dezember ist der Qinghai-See schon längst gefroren. In einer Speiseölproduktionsstätte im Autonomen Bezirk Haibei der Tibeter in der Provinz Qinghai stellen der 57-jährige Tibeter Phathar Yehe und sein Sohn Speiseöl her. In der Stätte kann man die Arbeitsleidenschaft spüren und den Duft des Öls riechen.

Der Kreis Gangca, wo der alte Tibeter lebt, befindet sich am nördlichen Ufer des Qinghai-Sees und hat eine land- und viehwirtschaftliche Bevölkerung von 42.000 Menschen. Die Viehzucht ist die führende Industrie des ganzen Kreises.

Um die weitere Verschlechterung der Umwelt aufzuhalten, führt die Provinz Qinghai seit 2001 im Quellgebiet des Jangtse-Flusses, des Gelben Flusses und des Lancang-Flusses (Sanjiangyuan) ein Viehverbot durch. 2011 wurde die Politik am Qinghai-See durchgeführt. Die lokalen Viehhirten standen deswegen dem Widerspruch zwischen Öko-Schutz und Nahrungsproduktion gegenüber. Mit der politischen Unterstützung des Staates hat die Provinz Qinghai umfassend einen Mechanismus der Subventionen und Belohnung für den Ökoschutz gestartet.

„Obwohl die Überviehzucht auf den Steppen verboten ist, kann der Raps die Umwelt verschönern und hat einen hohen Zusatzwert. Nun hat sich eine Industriekette von Anbau, Verarbeitung und Umsatz gebildet. Die Regierung bietet jeder Familie jedes Jahr mehrere Tausend Yuan Subventionen. Das Leben der Viehhirten wird immer besser.“

Die Regionen um den Qinghai-See und Sanjiangyuan sind eine wichtige ökologische Schutzwand Chinas und eine einzigartige Basis der viehwirtschaftlichen Produktion. Es gibt zirka 36,5 Millionen Hektar natürliche Weiden, darunter 31,6 Millionen nutzbare Weiden. Beobachtungsdaten zufolge ist die Rate der Vegetationsabdeckung im Vergleich zur Periode, bevor die Politik durchgeführt wurde, um 5,8 Prozentpunkte gestiegen.

(Redakteur: Daniel Yang)

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