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Wunschliste der Lehrerin Chen Yingzi, die Tibet unterstützt

Datum: 24.12.2018, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Dondrup hält den gelben Hada in der Hand und überreicht diesen seiner Lehrerin Chen Yingzi. „Frau Chen, ich wurde von der Northeast Petroleum University aufgenommen. Meine Familie und ich danken Ihnen sehr!“

„Die Schüler hier brauchen mich wirklich“

Chen Yingzi ist seit 29 Jahren als Lehrerin tätig. Ende Juli 2016 nahm sie an einem Programm teil, im Rahmen dessen Qualifizierte im Bildungswesen Tibet unterstützen, und unterstützt seitdem in der Mittelschule Lhasa die Bildung der Schüler. Sie sagt: „Im Unterricht habe ich sehr gute Leistungserfolge erlebt, und die Schüler hier brauchen mich wirklich.“ Im Vergleich zu den Schülern in Beijing ist die Grundlage der Schüler hier relativ schwach, insbesondere im Fach Englisch, das Chen unterrichtet. Der Unterschied ist groß. „In Beijing gibt es in einer Klasse zirka 30 Schüler, hier zirka 60. Die Zahl entspricht der von zwei Klassen in Beijing. Obwohl die Arbeit nicht leicht ist, bringen die Schüler mir im Unterricht vollen Respekt und Vertrauen entgegen. Ich habe das Gefühl, dass ich gebraucht werde.“

Im Unterricht hat Chen sehr gute Beziehungen mit den Schülern aufgenommen. „Die Schüler unterhalten sich gern mit mir über alles. Sie sind für mich wie meine eigenen Kinder. Ich bin ihr Zuhörer und ihr treuester Zuschauer. Ich feuere die Kinder an. Jede Woche beim abendlichen Selbstlernen bereite ich für die Kinder Snacks und den Schulbedarf vor. Nach der Monatsprüfung kaufe ich auch Belohnungen, um die Schüler, die Fortschritte beim Lernen gemacht haben, zu ermutigen.“

Neben dem Unterricht hat sie sich über die Schüler informiert und erfahren, dass manche Schüler in ihrer Klasse aus armen Familien in den Viehzuchtgebieten kommen. Deshalb begann sie, einige Schüler zu finanzieren, und versprach ihnen, sie bis zum Abschluss des Studiums finanziell zu unterstützen. Motiviert von Chen nahmen ihre Verwandten und Freunde auch an der Finanzierung teil. Bisher werden zehn tibetische Schüler finanziert. „Meiner Meinung nach habe ich nur getan, was ich kann. Wichtiger ist, dass ich hoffe, dass solche Handlungen die finanzierten Kinder beeinflussen, und dass sie in Zukunft auch ein gutmütiges und dankbares Herz haben und diese Liebe weitergeben können.“

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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