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Wunsch eines „Dewa Gabao“: Die armen Familien sollen schnell reich werden

Datum: 29.12.2018, 09:02 Quelle: China Tibet Online

 

Im Dezember ist der Qinghai-See schon längst gefroren. Auf der Steppe im Kreis Gangca im Autonomen Bezirk Haibei der Tibeter der Provinz Qinghai am nördlichen Ufer des Qinghai-Sees ist das Weideland gelb und es herrscht starker Wind.

„Dewa Gabao“ ist eine Höflichkeitsform der Tibeter für die ehrwürdigen Senioren. In der Gemeinde Ha´ergai im Kreis Gangca zählt Sharibu zu den frühesten „Dewa Gabao“ im Dorf. Er ist auch der herzlichste „Dewa Gabao“ im Dorf.

Bei der Armutsbekämpfung hilft Sharibu aktiv den armen Menschen und bemüht sich, diese Menschen anzuleiten, die Armut zu überwinden und reich zu werden. Er ist Führer der Armutsbekämpfung.

Auf den Steppen hängen die Viehhirten von den Rindern und Schafen ab. Trotzdem hat Sharibu seine eigenen 100 Schafe den armen Familien in seinem Dorf gespendet.

Über die 100 Schafe gegen die Armut sagte der alte Mann ehrlich: „Ja, ich habe meine 100 Schafe den armen Menschen in meinem Dorf gespendet und hoffe, dass sie so schnell wie möglich die Armut überwinden und wie die meisten Menschen reich werden.“

Sharibu erzählt, seit seinem Eintritt in die Kommunistische Partei Chinas in den 1970er Jahren war er als „Lehrer auf dem Pferd“, Buchführer, Lagerhalter und Vorsitzender des Dorfkomitees tätig. 1990 trat er vom Amt zurück. Er organisierte, dass die alten Parteimitglieder im Dorf eine Gruppe der „Dewa Gabao“ gründen. Sie beschäftigen sich aktiv mit den Angelegenheiten des Dorfes, lösen die Widersprüche im Dorf, verbreiten die Politik und Vorschriften der Partei und des Landes, machen für die Dorfeinwohner Vorschläge und helfen den armen und in Schwierigkeit geratenen Menschen. Dadurch haben sie das Vertrauen der Partei und das Lob der Viehhirten gewonnen.

Die von mir gespendeten 100 Schafe werden vom Dorfkomitee überwacht. Sie können nicht an Parteimitglieder und meine Verwandten verteilt werden. Innerhalb von zwei Jahren können sie nicht verkauft werden. Wenn man ‚drei Geburten je zwei Jahre‘ rechnet, soll es in einigen Jahren manche Lämmer geben. Das Leben der armen Familien kann verbessert werden“, sagte Sharibu ernsthaft.

Quelle: chinanews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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