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Tibet: Wärter der Straßen in Ngari

Datum: 28.02.2019, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Der Regierungsbezirk Ngari befindet sich im Grenzgebiet in Südwestchina und im Westen des Autonomen Gebiets Tibet. Es handelt sich um die Kernregion des Qiangthang-Hochlandes. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt mehr als 4500 Meter. Er wird als „Dach des Daches der Welt“ bezeichnet. Dank des Durchhaltevermögens der Generationen von Straßenwärtern in Ngari ist garantiert worden, dass die das Qiangthang-Hochland überquerenden Straßen im ganzen Jahr unbehindert sind. 

Laut Yuanden, dem Direktor des Verwaltungszentrums für Straßenwartung in Ngari des Kreises Zanda, liegen sechs der von dem Zentrum verwalteten Wartungszonen auf einer Höhenlage von mehr als 5000 Metern. Neben der Höhe, der Kälte und dem Mangel an Sauerstoff muss man über die Hälfte im Jahr den Herausforderungen von den starken Schnellfällen und Muren entgegensehen. Sobald sich eine natürliche Katastrophe ereignet, müssen alle kontinuierlich an der ersten Front kämpfen. Selbst die Wartungszone, für die nur Wärterinnen zuständig sind, ist keine Ausnahme. Sogar kehrte Ado Drolma, die vor kurzem noch im Wochenbett lag, mit ihrem in Windeln liegenden Kind zur Arbeitsstelle zurück, nachdem sie über einen starken Schneefall in Ngari informiert worden war. 

Yuandens Meinung nach haben die jungen Leute, deren durchschnittliches Alter jünger als 26 ist, denselben Kampfgeist der früheren Generationen. Als er gerade hier arbeitete, so Yuanden, konnten viele Leute den Spaten kaum benutzen. Manche Leute brauchten sogar beim Ofenaufbau und Wäschewaschen im Alltagsleben die Hilfe der anderen. Allerdings können sie durch eigene Anstrengungen und das Lernen sowohl Maschinenbedienung als auch Datenstatistik meistern. Sie sind langsam zu erfahrenen Straßenwärtern und Nachfolgern der neuen Generation für die Straßenwartung geworden. 

Die in den 1990er Jahren geborene Ado Drolma ist die jüngste Wärterin in der Wartungszone Bolin des Verwaltungszentrums für Straßenwartung des Kreises Zanda. Obwohl sie noch jung ist, hat sie nach eigenen Angaben mehr als vier Jahre Erfahrung in der Straßenpflege. „Ich habe früher oft wegen der Schwierigkeiten geweint. Aber meine Mutter, die auch Straßenwärterin ist, hat mich motiviert. Am Telefon tröstete und ermutigte sie mich, dass ich als Nachkomme der Wärter Überzeugung und Entschluss haben soll, um die Schwierigkeiten zu beseitigen. Jetzt bin ich eine richtige Wärterin. In Zukunft werde ich in die Fußstapfen meiner Mutter treten und meinen eigenen Lebenswert verwirklichen.“ 

Quelle: chinanews.com 

(Redakteur: Daniel Yang)

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