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Alai: Reise-Verbot im Kerngebiet des Qomolangma aus Respekt für die Natur

Datum: 11.03.2019, 09:40 Quelle: China Tibet Online

„Beim kommerziellen Bergsteigen dienen mehr als zehn Leute nur einem Bergsteiger. Das hat nichts mit Abenteuerlust zu tun.“ Der Abgeordnete der Nationalen Volkskongresses, Alai, sagte am 6. März der Presse, dass das kommerzielle Bergsteigen zu sehr vielen Abfällen am Qomolangma führe. Es zeige den Respekt Chinas für die Natur, den Tourismus im Kerngebiet des Qomolangma gesetzlich zu verbieten.

Zuvor gab das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt an, dass das Reise-Verbot im Kerngebiet des Qomolangma den „Vorschriften für die Naturschutzgebiete“ entspreche. Umweltschutzgruppen für Hochgebirge werden organisiert, um die Abfälle im Gebiet mit einer Höhenlage von 5200 Metern des Qomolangma-Lagers zu reinigen.

Derzeit wird der Film „Bergsteiger“ über das Besteigen des Qomolangma von Drehbuchautor Alai aufgenommen. Laut Alai erzählt sein Drehbuch „Bergsteiger“ hauptsächlich die Geschichte der Chinesen, die umfassend die Geografie und Meteorologie des Qomolangma untersucht und zum ersten Mal seine Spitze erreicht haben.

„Damals zielte das Besteigen des Qomolangma nicht darauf ab, die Spitze zu erreichen, sondern wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Viele Professoren von Universitäten haben ihr Leben geopfert“, so Alai. Der von „Bergsteiger“ beschriebene heroische Geist, mit dem eigenen Leben die Gefahr herauszufordern, sei ganz anders als das heutige kommerzielle Bergsteigen.

Als Schriftsteller aus den tibetischen Regionen in Sichuan sind Alais Werke voller Liebe zum blauen Himmel und grünen Wasser des Hochlandes. 2018 gewann Alais Novelle „Pilzkreis“ den chinesischen Literaturpreis, den Lu-Xun-Preis. Die Inspiration dieser Novelle kommt aus der übermäßigen Sammlung von Hochland-Matsutake.

Der diesjährige Vorschlag von Alai betrifft den Schutz der Quellgebiete am Oberlauf des Jangtse und des Gelben Flusses. Er hat kontinuierlich sechs Jahre die Themen über Umweltschutz aufmerksam verfolgt. Alai findet es schmerzlich, dass sich die Menschen nach Naturwundern sehnen, jedoch die Natur nicht respektieren.

(Redakteur: Daniel Yang)

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