Thema:

Flaggenliebe von Senior Donjiu

Datum: 11.03.2019, 12:34 Quelle: China Tibet Online

„Jedes Mal, wenn ich zur Flagge, die auf meinem Dach hängt aufschaue, fühlt sich mein Herz sehr wohl.“ sagte der Senior Donjiu aus dem Dorf Drolde der Gemeinde Chigu des Kreises Tsomey der Stadt Shannan dem Reporter unter der Flagge. Seit 1971 während jedes Nationalfeiertages und tibetischen Neujahrsfestes hängt der Senior eine neue Flagge, die von ihm selbst genäht wird, auf seinem eigenen Dach. Heute hat Donjiu schon über 100 Nationalflaggen genäht.

„Ich bin im gleichen Alter wie das Neue China. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sich unser Land von schwach bis stark verändert hat. Das Leben der Menschen aller ethnischen Gruppen einschließlich Tibet wird immer besser. Darauf bin ich sehr stolz.“ sagte Donjiu.

Er wurde 1949 in einer Leibeigenenfamilie geboren und trat 1981 in die Kommunistische Partei Chinas ein. Donjiu erzählte dem Reporter, warum er darauf bestanden habe, die Flagge mit Händen zu nähen und die Flagge zu hängen. Am Nationalfeiertag im Jahr 1971 hatte ich das Glück, als einer der Vertreter von Bauern und Hirten in der ganzen Autonomen Region an der ersten Zeremonie der Flaggenwerbung vor dem Potala-Palast Lhasas teilzunehmen. Als ich die leuchtende rote Fahne mit fünf Sternen sah, die langsam aufstieg und vor dem Potala-Palast flatterte, fühlte ich mich glücklich, von einem Leibeigenen zu einem Gastgeber des Staates zu werden. In diesem Moment wurde ich dafür zu Tränen bewegt.“ Seitdem hat er gelernt, die Nationalflagge zu nähen und auf das Dach zu hängen, um seine Unterstützung und Dankbarkeit für die Kommunistische Partei Chinas und das Vaterland auszudrücken. Von ihm wurden die Dorfbewohner in jedem Haus angesteckt, auch die Nationalflagge bewusst zu hängen.

„In der Vergangenheit war das Leben der Dorfbewohner sehr mühsam. Die demokratische Reform und Staatliche Sozialpolitik, die dem Volk dient, hat unser Weidegebiet enorm verändert.“ Für seinen patriotischen Ausdruck unterstützt ihn die ganze Familie nachdrücklich. Seine Tochter Tsangjo ist auch für die Vorbereitung von rotem Satin, gelber Seide und Baumwollfaden, die zum Nähen der Flagge benötigt werden, verantwortlich.

Mit seinem zunehmenden Alter wird „Kuppelei treiben“ für ihn immer schwieriger. Vor zwei Jahren entschloss er sich, eine Nähmaschine zu kaufen und mechanische Nähtechniken zu praktizieren. Derzeit beherrscht er Flaggenähtechniken von 3 verschiedenen Arten. In diesem Jahr jährt sich der 70. Jahrestag der Gründung von neuem China und der 60. Jahrestag der demokratischen Reform in Tibet. Beim Interview zeigte der Senior stolz eine zwei Meter lange Fahne, die er mit Händen dafür genäht hatte. Er sagte: „Das Nähen für die Nationalflagge dient dazu, das heutige glückliche Leben zu schätzen.“

Quelle: www.gmw.cn

Redakteur: Krystal Zhang

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020190312517280394209.jpg W020190309363663637665.jpg W020190308414174934091.jpg
12345