Thema:

Der Glücksweg der Viehhirtin Dekyi

Datum: 18.04.2019, 09:02 Quelle: China Tibet Online

Dekyi ist eine normale Viehhirtin im Dorf Xierong in der Gemeinde Caina im Kreis Qüxü der tibetischen Stadt Lhasa und verdient sich ihren Lebensunterhalt durch Landwirtschaft und Tierehüten. Vor einigen Jahren arbeiteten sie und ihr Mann als Wanderarbeiter in den Stadtbezirken von Lhasa, die sich 50 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt befinden. Alle Angelegenheiten ihrer Familie behandelten ihre alten Eltern.

„Damals konnten wir uns als Wanderarbeiter nicht um die Familie kümmern. Die beiden Kinder konnten uns auch nicht oft sehen“, sagt Dekyi. „Jetzt ist es anders. Wir arbeiten ganz in der Nähe von unserem Zuhause. Am Feierabend können wir uns auch um die Angelegenheiten der Familie kümmern.“

Die von Dekyi erwähnte Arbeitsstätte ist die Baustelle der Zugstrecke Lhasa-Nyingchi. 2015 wurde der Bau der Zugstrecke Lhasa-Nyingchi gestartet. Das 11. Amt der China Railway Group Limited, das die erste Bauaufgabe trägt, hat in der Nähe vom Dorf Xierong vier Stätten für die Herstellung der Eisenbahnschwellen und Schienenbalken und das Anlegen eingerichtet. „Damals fanden wir, dass es nur wenige Einkommensquellen für die Dorfeinwohner in der Nähe gab. Deswegen haben wir aufgrund der Merkmale verschiedener Arbeitsplätze und der aktuellen Situation der lokalen Dorfeinwohner aktiv sie ins Projekt aufgenommen“, sagt Huang Yunhai, der Parteisekretär des Hauptquartiers des Projekts Zugstrecke Lhasa-Nyingchi des 11. Amtes der China Railway Group Limited.

Weil sie für eine lange Zeit als Wanderarbeiterin tätig war sowie fleißig und wissbegierig ist, kann Dekyi Standardchinesisch fließend sprechen. Deswegen ist sie zur Brücke der Kommunikation zwischen den Projektstätten und den lokalen Einwohnern geworden. Es gibt nun im von Dekyi geleiteten Arbeitsteam 20 Bauern und Viehhirten.

Während die Beschäftigung gelöst worden ist, hat sich das Technikniveau des von Dekyi geleiteten Arbeitsteams stetig erhöht. „Früher konnten wir nur einfache körperliche Arbeit machen, zum Beispiel Steine ausgraben und mit Sand auffüllen. Mit der Hilfe der Fachbaumeister nehmen wir allmählich an Arbeitsgängen wie der Ausbesserung der Eisenbahnen und der Vorfertigung der T-Balken teil. Zugleich haben wir Transporter, Bagger und Schaufelradlader gekauft, um an dem Projektbau teilzunehmen. Mittlerweile haben mein Mann und ich in einem Jahr mehr als 100.000 Yuan ins Projekt investiert“, teilt Dekyi stolz mit.

Quelle: Tibet Daily

(Redakteur: Daniel Yang)

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

896d2c3e94a33528a6ebdd4238a1b55.png
12345