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Yin Xueshan hat starke Emotionen für Tibet

Datum: 06.05.2019, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Yin Xueshan ging im Alter von 15 Jahren in die Neue Vierte Armee und wurde Mitglied der 12. Brigade. Es war im Jahr 1944. Nach der Chengdu-Schlacht wurde er in Luzhou in die Truppen des Marsches nach Tibet versetzt, weil er Kampferfahrungen hatte. Damals gab es in Sichuan viele Banditen. Seine Truppen fuhren vorwärts, während sie in West-Sichuan die Banditen ausrotteten. Laut der Anweisung des Vorsitzenden Mao Zedong durften die Truppen während des Marsches nach Tibet nicht vom lokalen Angebot abhängen. Deswegen waren die Aufgaben des Transports und der Versorgung während der Fahrt und nach der Ankunft in Tibet sehr schwer.

Damals beschäftigte sich Yin Xueshan mit der Logistik, hauptsächlich der logistischen Garantie. Deshalb legte er beim Nachdenken und der Forschung in der Alltagsarbeit großen Wert darauf, wie die Güter zu transportieren waren und die Garantie gegeben wäre. „Man legte immer Straßen an. Schaufeln und Hacken waren die Hauptmittel für den Straßenbau. Man musste noch Gemüse anbauen. Obwohl es später in Garzê einen Flughafen gab und manche Lebensmittel aus der Luft abgeworfen werden konnten, war die Zahl beschränkt. Die meisten Güter wurden auch von Zugtieren getragen. Auf dem Hochland sahen die Gesichter der Soldaten wegen der starken Arbeit und Nahrungsknappheit blau und die Nägel weiß aus. Trotzdem fühlten wir uns nicht so schlecht und waren voller Arbeitseifer. 1954 wurden die Straßen schließlich bis nach Lhasa angelegt. Der Gütertransport war viel leichter. Die Arbeit in Tibet bekam dann eine wichtige materielle Garantie“, sagt Yin.

Im August 1957 schloss Yin Xueshan sein Studium ab, nachdem er die Prüfungen bestanden hatte, und erhielt das Zeugnis des Fachhochschulabschlusses. Damals war das Logistische Institute eins der drei großen militärischen Institute und die höchste Schule der Logistikfront der ganzen Armee. Den Regeln zufolge kehren die von Tibet rausgehenden lernenden Funktionäre nach dem Abschluss normalerweise nicht mehr nach Tibet zurück. Jedoch wurde Yin bei der Bekanntgabe der Verteilung wieder nach Tibet geschickt. Dazu gehorchte Yin entschlossen der organisatorischen Anordnung. Als er seine Frau und seine Familie nach ihren Ansichten fragte, unterstützte seine Familie seine Entscheidung. Seine Frau begleitete ihn auch nach Tibet. So fuhr das Ehepaar gemeinsam nach Tibet. Sie fuhren mit dem Zug durch Zhengzhou und von Xi´an nach Lanzhou. Dann fuhren sie mit dem LKW durch Xining und Golmud, über das Tanggula-Gebirge und erreichten schließlich Tibet. Yin wurde der Abteilung für Organisation und Plan des Quartieramtes der Logistik zugeteilt und war als Abteilungsleiter tätig. Seitdem begannen die 20 Jahre lange Arbeit und das Leben von ihm und seiner Frau Yao Tongru auf dem Hochland.

Wenn der heute 91-jährige Yin Xueshan die damaligen Arbeits- und Lebenserinnerungen in Tibet erwähnt, ist er noch berührt. Er sagt, er habe die besten mehr als 20 Jahre in seinem Leben in Tibet verbracht und der Periode mit blühendsten Energien Tibet geopfert. Er wünscht sich aufrichtig, dass das Leben der auf dem Hochland lebenden tibetischen Landleute immer besser wird.

Nach der Rückkehr nach Beijing von ihm und seiner Frau verfolgen sie immer die Entwicklung und Veränderung von Tibet aufmerksam. Sie lesen die Nachrichten und Zeitungen über Tibet. Alle Informationen, die etwas mit Tibet zu tun haben, nehmen sie ernst. Er und seine Ehefrau freuen sich darüber sehr, dass sich die tibetische Wirtschaft seit den vergangenen Jahren gut entwickelt. Er sagt, dass er auch nicht wisse, warum er so ein tiefes Gefühl zu Tibet hat und starke Emotionen für Tibet empfindet.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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