Thema:

„der Fährmann“ auf dem Weg zum Arztbesuch der tibetischen Landsleuten Qinghais

Datum: 10.05.2019, 11:19 Quelle: China Tibet Online

Kunsong, der 2013 in den Ruhestand aus dem Kreis Qumarlêb des Autonomen Bezirks Yushu ging, kann sich nicht vorstellen, wie beschäftigt sein Leben nach der Pensionierung ist. „Eines Tages im Jahr 2015 traf ich zufällig die tibetischen Landsleute, die aus der tibetischen Gegend nach Xining kamen, um den Arzt aufzusuchen. Wegen der Sprachbarriere hatten sie viele Schwerigkeiten bei der Behandlung. Dann begleitete ich sie zum Arzt zu gehen.“

Seitdem betrat Kunsong den Weg des chinesisch-tibetischen Dolmetschers und ist zu einem „Fährmann“ auf dem Weg zum Arztbesuch der Landsleute aus der tibetischen Gegend geworden. Oft begleitet er die Landsleute aus den tibetischen Gebieten zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Von der ambulanten Anmeldung, der Untersuchung, Formalitäten zur stationären Behandlung, der Behandlung bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus bietet er eine zusammenhängende Reihe von den Übersetzungsdienstleistungen.

Allmählich wurde Kunsong auch ein halber Arzt. Er kann nicht nur den Untersuchungsbericht analysieren, sondern kennt auch die Krankenhäuser in Xining genau. Welche Abteilung im welchen Krankenhaus am besten ist und welcher Experte im welchen Krankenhaus die meiste Erfahrung hat, weiß er ganz genau.

Die Gutmütigkeit ist für Kunsong der Instinkt. Ich habe meine Landsleute, die sich an mich um Hilfe bitten, nie abgewiesen. Während die Nachrichten weiter verbreitet werden, suchen immer mehr Leute Kunsong nach mehr Hilfe. Er hilft mindestens dreißig oder vierzig Patienten pro Jahr und hat im Laufe diser Jahre mehr als zweihundert Patienten geholfen.

Er hat seine Landsleute nicht nur bei der Behandlung begleitet, ihnen die Übersetzungsdienste gegeben, sondern bietet auch den Patienten und deren Familien Unterkunft und Verpflegung. „Sie alle haben Schwierigkeiten und haben keine Unterkünfte in Xining. Selbst wenn ich auf dem Boden im Wohnzimmer schlafe, schemeiße ich sie nicht aus dem Haus raus.“

Ich habe seit vielen Jahren die Situation dieser Patienten nach und nach kennen gelernt. Hauptsächlich wegen Sprachbarrieren und des Mangels der Kenntnisse zu chinesischen Schriftzeichen stoßen sie während der medizinischen Behandlung auf viele Schwierigkeiten. Einige Leute können sogar kein Geld vom Konto abheben.“ sagte Kunsong. Einige Patienten haben ihren Arzttermin verschoben, weil sie ihre Symptome auf Han- Chinesisch nicht deutlich erklären können.

„Mit der Popularisierung der Schulpflicht können die Kinder der tibetischen Gebiete einfaches Han-Chinesisch grundsätzlich beherrschen.“ Solange die Landsleute das Bedürfnis haben und solange ich die Fähigkeit habe, werde ich den Landsleuten immer helfen, die von den tibetischen Gebieten nach Xining kommen, um den Arzt aufzusuchen.

Quelle: Chinanews.cn

Redakteur: Krystal Zhang

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020190505337913790990.jpg 201710171508222400895_50.jpg U020190430352102759479.png
12345