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Geschichten der Mitarbeiter der tibetischen Zivilluftfahrt: Sie schützen Ngari am Horizont

Datum: 17.05.2019, 09:24 Quelle: China Tibet Online

Der Regierungsbezirk Ngari liegt hoch, es ist kalt und es mangelt an Sauerstoff. Die medizinischen Bedingungen sind schlecht. Wenn man plötzlich erkrankt, ist es schwer, rechtzeitige Behandlung zu bekommen. Früher wurde gesagt: „Man kann nur auf den Tod warten, wenn man in Ngari krank wird.“ Allerdings hat die Inbetriebnahme des Flughafens Ngari-Günsa im Jahr 2010 diese Situation völlig verändert.

Dechen Wangmo ist Ärztin in der Klinik des tibetischen Flughafens Ngari-Günsa. Sie sagt, vor der Inbetriebnahme der Flugverbindungen mussten die Patienten bei schweren Krankheiten sieben oder acht Tage nach Lhasa fahren. Heute dauere der Flug nur zwei bis drei Stunden. Der rechtzeitige und effiziente Lufttransport habe das Leben von vielen Leuten gerettet. Die Fluglinie Ngari werde auch von den dortigen Bewohnern als „Lebenslinie in der Luft“ bezeichnet, die den Horizont mit Zentralchina verbindet.

Derzeit gibt es in der Klinik des Flughafens Ngari-Günsa nur eine Ärztin und eine Krankenschwester. Jeden Vormittag wartet Dechen Wangmo oder ihre Kollegin mit dem Rollstuhl neben der Gangway darauf, dass die Passagiere nach der Landung vom Flugzeug herauskommen. Sie empfangen die Passagiere, die möglicherweise an Höhenkrankheiten leiden.

(Redakteur: Daniel Yang)

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