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Qinghai: Schuldirektor hilft einer plötzlich in der Nacht erkrankten Schülerin in einer tibetischen Gemeinde

Datum: 25.07.2019, 09:00 Quelle: China Tibet Online

An einem Tag im Juli gegen Mittag besuchten Yang Guorong und seine Tochter mit einer Dankesfahne und einem Dankesbrief das Büro der Gruppenbildung des Bildungsamtes der Stadt Xining und erzählten davon, dass seine Tochter in der Schule gerettet wurde.

Am 28. Mai gegen 23 Uhr litt Yang Yiting, eine Schülerin der 7. Klasse der Zentralschule der tibetischen Gemeinde Riyue im Kreis Huangyuan so schlimm an Bauchschmerzen, dass sie sich mit weißem Gesicht im kalten Schweiß im Bett wälzte. Als ihre Schulfreundinnen im Wohnheim sahen, dass Yiting so schwer an Schmerzen litt, gingen sie zu ihrem Lehrer Long Yanlin, der an dem Tag Dienst hatte. Den dringenden Fall meldete Long sofort dem Vizedirektor der Schule Lü Ming, der zur Bildungsunterstützung in der Schule tätig ist.

Angesichts des Notfalls entschied sich Lü, Yiting ins Volkskrankenhaus des Kreises Huangyuan, das 20 Kilometer von der Schule entfernt liegt, zu schicken. „Unterwegs konnte ich den Klassenlehrer der Schülerin, aber nicht ihre Eltern erreichen. Später habe ich mich herausgefunden, dass ihr Vater als Wanderarbeiter tätig ist und nicht sofort die Nachricht bekommen konnte. Schließlich haben wir Kontakt mit einem Verwandten des Kindes aufgenommen“, erinnerte sich Lü Ming.

Als sie im Krankenhaus ankamen, war es schon früher morgen. Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass Yiting an einer akuten Appendizitis litt und der Wurmfortsatz schon durchgebrochen war. Eine Operation sollte sofort durchgeführt werden. Aber für die Operation sollten die Eltern der Schülerin unterschreiben. „Wir machten es so, dass der Verwandte und auch ich unterschrieben. Wir unterschrieben gemeinsam, um das Kind zu retten. Wir konnten nicht warten.“ Um die Behandlung zu gewährleisten, haben Lü Ming und der Verwandte des Kindes gemeinsam unterschrieben.

Gegen 2 Uhr ging Yiting in den Operationssaal und die Operation dauerte bis 4 Uhr. Lü hörte, dass die Lebensbedingungen der Familie von Yiting nicht gut sind, und kaufte für Yiting einige Lebensmittel. Er gab dem Verwandten des Kindes einige Tipps, worauf man achten soll, und ging dann zur Dienstreise.

„Nachdem ich diese Nachricht bekommen hatte, bin ich in der Nacht nach Huangyuan zurückgekehrt. Um 5 Uhr bin ich angekommen. Ich ging nicht nach Hause, sondern wartete vor dem Tor der Schule, um mich direkt bei der Schule und den Lehrern zu bedanken“, sagte Yang Guorong.

„Erst in der Schule habe ich erfahren, dass der Lehrer Lü schon die Behandlungskosten für meine Tochter ausgelegt hat. Nach der Operation hat er extra Lebensmittel wie Milch gekauft. Ich wollte die Lehrer zum Essen nach Hause einladen. Aber sie haben die Einladung abgelehnt. Deshalb habe ich in Xining diese Dankesfahne gemacht, einen Dankesbrief aus tiefstem Herzen geschrieben und diese hier gebracht“, so Yang weiter.

Quelle: chinanews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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