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He Faming: Das Leben wird für Tibet-Unterstützung ausgezeichnet

Datum: 19.07.2019, 14:49 Quelle: China Tibet Online

In der Abteilung der Intensivmedizin (ICU) eines Krankenhauses ereignet sich jeden Tag ein Kampf ums Leben. In der ICU-Abteilung des Volkskrankenhauses der Stadt Chamdo Tibets, wo es kalt ist und Sauerstoffmangel herrscht, ist es erst recht so.

Am 10. Dezember 2017 ist der außerordentliche Professor He Faming der intensivmedizinischen Abteilung des Krankenhauses Nr. 1 der medizinischen Hochschule Chongqing zusammen mit den 19 Mitgliedern der dritten Gruppe der Tibet-Unterstützung der Stadt Chongqing in Lhasa angekommen. Nach einer kurzen Schulung ist er am 13. Dezember ins Volkskrankenhaus der Stadt Chamdo in Tibet gekommen, wo er mit seinem anderthalbjährigen Aufenthalt zur Tibet-Unterstützung angefangen hat.

„Die Zeit wartet nicht. Ich muss mich sofort an der Rettung von schwer kranken Patienten beteiligen.“ Kurz nach der Ankunft He Famings hat er die Arbeit der letzten Gruppenmitglieder zur Tibet-Unterstützung übernommen und angefangen, sich umfassend um die Verwaltung sowie die medizinische Arbeit zu kümmern.

Nachdem er eine Zeit lang Erfahrung gesammelt und nachgedacht hatte, hat er die Ideen zum Aufbau der Abteilung für Intensivmedizin vorgebracht. Er wollte zusammen mit seinem Team die intensivmedizinische Abteilung des Volkskrankenhauses der Stadt Chamdo zum Zentrum für schwer Erkankte Osttibets machen, um den ständig wachsenden Gesundheitsbedarf der 780.000 Einwohner Chamdos zu decken und den letzten „Pass“ des Lebens zu verteidigen.

Er hat seine Ideen schnell in die Tat umgesetzt und den jährlichen Arbeitsplan der intensivmedizinischen Abteilung und den Arbeitsplan zur Infektionsvorbeugung des Krankenhauses erarbeitet. Überdies hat er den Antrag zur Anerkennung als Schwerpunktkrankenhaus für das Krankenhaus abgeschlossen. Er hat die Ärzte bei der Anamnese und der körperlichen Untersuchung angeleitet. Ferner hat er durchführbare Behandlungspläne erarbeitet. Darüber hinaus hat er die Patienten sorgfältig beobachtet, um jederzeit reagieren zu können. Außerdem hat er auf Visiten bestanden und einhemischen Medizinern fortschrittliche Kenntnisse sowie Techniken vermittelt. „Ich will den hiesigen Ärzten alle meine Kompetenzen beibringen.“ Er hat das Beste aus sich herausgeholt und für die Stadt eine bleibende Mannschaft der Intensivmedizin hinterlassen.

Nach diesen Bemühungen ist die Erfolgsrate der Rettungen der Intensivmedizin des Volkeskrankenhauses der Stadt Chamdo auf über 97 % gestiegen. Ihre Vorteile bei Verletzungen, Geburtskomplikationen  etc. zeichnen sich langsam ab.

„Die Tibet-Unterstützung ist ein Schicksal und auch eine Verantwortung. In der Zeit in Chamdo habe ich so viel erlebt. Mein Leben wurde dadurch ausgezeichnet“, sagte He Faming.

(Redakteur: Daniel Yang)

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