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Der Tibet-Unterstützer Chen Renjie: Ein „Yak“, der Kindergärten gründet

Datum: 12.08.2019, 09:18 Quelle: China Tibet Online

Seit 2012 hat der Funktionär der CITIC Group, Chen Renjie, kontinuierlich dreimal Tibet unterstützt. Er fühlt sein eigenes Leben schon eng mit Tibet verbunden.

Am Anfang ist Chen von Zhengjiang mit niedriger Höhenlage – eine Kornkammer Chinas – zum Hochland in Nordtibet mit einer Höhenlage von 4700 Meter gekommen. Der Höhenunterschied machte ihm zu schaffen. Dies war die erste Herausforderung bei der Unterstützung Tibets für ihn. Er ist vom belebten und reichen Hangzhou in den weit entfernten Kreis Xainza der Stadt Nagqu im Autonomen Gebiet Tibet gekommen. Der riesige Kontrast in Bezug auf die Lebensbedingungen war für ihn auch unerwartet.

„Es war sogar eine Herausforderung für mich, auf die Toilette zu gehen. Ich musste bei Windstärke über 8 und bei Temperaturen von unter minus 20 Grad über einen fast 100 Meter hohen Berghang gehen. Einmal konnte ich mich wegen hohen Fiebers wirklich nicht bewegen und hobelte mit dem Spaten in einem Hof auf dem gefrorenen Boden eine Grube als WC. Schließlich habe ich den Kot meines Vorgängers entdeckt. Damals war alles ganz kompliziert für mich, und ich konnte nur weinen.“ Chen Renjie sagt berührend: „Natürlich brachte die schnelle Entwicklung von Tibet Veränderung. Darüber hinaus sind die Einsamkeit, die Müdigkeit und das Leiden unvorstellbar, wenn man weit von den Freunden und Verwandten entfernt und selbst auf der weiten Qiangthang-Steppe lebt. Insbesondere wenn man krank ist und ins Krankenhaus muss, ist dieses Gefühl immer realer.“

Seit sieben Jahren hat Chen Renjie viele Schwierigkeiten beseitigt. In kurzer Zeit hat er alle 62 administrativen Dörfer im Kreis Xainza besucht und fast 20 Millionen Yuan von den gemeinnützigen Organisationen und Freunden eingeführt, um die Bildungsausstattung der Mittel- und Grundschulen des Kreises Xainza sowie die Lebensbedingungen der armen und kranken Bevölkerung zu verbessern.

Die CITIC Group hat in den Dörfern auf einer durchschnittlichen Höhenlage von 4800 Metern im Kreis Xainza acht Kindergärten gegründet. Der Bau der Kindergärten auf Dorfebene hat die Vorschulbildung der Kinder im Weidegebiet stark gefördert und die Anerkennung der Viehhirten gewonnen. Sie nennen Chen Renjie einen „Yak, der Kindergärten gründet“.

Sowohl er selbst als auch seine ganze Familie unterstützen Tibet. Als sein Sohn erst drei Monate alt war, hat Chen Renjie ihn und seine Frau zurückgelassen. Als er sich zum dritten Mal um die Tibet-Unterstützung bewarb, sagte seine Frau emotional: „Renjie, keine Sorge. Ich werde mich gut um unser Kind kümmern. Die Kinder im Weidegebiet sind auch Kinder. Für sie sollst du auch gut sorgen.“

Chen Renjie sagt immer: „Ohne die Chance, die die Organisation mir gegeben hat, ohne die Aufnahme des tibetischen Bodens und der gutmütigen Bevölkerung und ohne die Anstrengungen meiner Familie hätte ich keine Beziehung zu Tibet aufnehmen können. Die Tibet-Erlebnisse lassen mein Ideal und meinen Glauben verdichten.“

(Redakteur: Daniel Yang)

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