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Erstes Dorf der demokratischen Reform in Tibet: Aus dem Elend in die Helligkeit

Datum: 03.09.2019, 10:35 Quelle: China Tibet Online

Die zwei Reihen von Wohnhäusern sind gradlinig entlang der Straße verteilt. Die Nationalflaggen an den Dächern der einzigartigen Gebäude mit zwei Etagen im tibetischen Stil wehen im Wind. Das ist die Einwohnergemeinschaft Kesong der Großgemeinde Trandruk in Lhoka Tibets.

Es ist gerade die Reifezeit der Hochlandgerste. Vor jeder Haustür liegen goldene, volle Körner der Gerste zum trocknen. Die schlichten, gutherzigen Bewohner vermischen die Körner in bestimmten Zeitabständen, so dass die Körner gleichmäßig verteilt bleiben. In der Freizeit sitzen sie in ihren Höfen und quatschen über alltägliche Themen.

Ein solches Leben ist in den Augen des betagten Sonam Dorje wirklich gut. Davon hat er früher noch nicht einmal träumen können.

Vor der demokratischen Reform war Kesong noch das Kesong-Xika, einer der sechs Gutshöfe von Suokang Wangchen Geleg, Gelun der Gaxag-Regierung, in Lhoka. Die Chaiba, Duchung und Nangsan (Leibeigene) blieben über die Generationen weg Leibeigene. Sonam Dorje kann sich heute immer noch gut an die damalige Situation erinnern. „Damals hatten wir nicht genug zu essen und wurden oft verprügelt. Menschen und Vieh lebten zusammen und das Leben war hart.“

1959 hat die demokratische Reform dafür gesorgt, dass das tibetische Volk ein neues Leben bekommen hat. Dadurch sind die Millionen von Leibeigenen zu eigenen Herren geworden. Kesong ist das erste Dorf, in dem die demokratische Reform durchgeführt wurde. „Die persönlichen Verträge wurden verbrannt und man wird seitdem nicht mehr unterdrückt. Überdies hat man sein eigenes Land bekommen. Man hat es fleißig bestellt. Dann würde das Leben immer besser“, sagte Sonam Dorje sehr erfreut.

Wenn man heute ins Zuhause von Sonam Dorje kommt, sieht man einen ruhigen Hof, geräumige Zimmer, feine Dekoration und alle nötigen Haushaltsgeräte. Überdies stehen oft Früchte, usw. bereit. „Beim Bau des Hauses hat uns die Regierung Zuschüsse gegeben. Die Politik der Partei ist gut. Sie denkt immer an uns ärmere Bevölkerung“, sagte Sonam Dorje.

2019 ist das 60-jährige Jubiläum der Durchführung der demokratischen Reform in Tibet. In diesen 60 Jahren hat sich Kesong gewaltig verändert. Die Unterdrückung ist für immer verschwunden. Die Einwohner sind zu Herren geworden. Ihre Rechte werden voll und ganz gewahrt. Das Zuhause Sonam Dorjes hat ebenfalls eine beachtliche Änderung erfahren. Dies entspricht dem neuen Leben vieler Tibeter.

Quelle: www.gmw.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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