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Die Stimme des Herzens der Daman von Tibet: Zuerst kommt das Vaterland und dann die eigene Familie

Datum: 09.10.2019, 09:15 Quelle: China Tibet Online

Die alte Yonten webt.

Ein Einwohner des Dorfes Daman zeigt sein eigenes Familienbuch.

Am frühen Morgen löst sich der Dunst allmählich auf. Wie immer geht der junge, gutaussehende Norbu Tsering nach einfachem Waschen und Kämmen eilig zum Komitee der Einwohner des Dorfes Daman in der Gemeinde Gyirong im Kreis Gyirong der Stadt Shigatse des Autonomen Gebiets Tibet. Wie üblich findet hier jeden Montagmorgen eine ernste Zeremonie statt: das Hissen der Nationalflagge.

Die bekannte und leidenschaftliche Melodie wird wieder im Hof des Dorfeinwohnerkomitees Daman gespielt. Norbu Tsering betrachtet die rote Flagge mit den fünf Sternen, singt leise zusammen mit den anderen und kontrolliert sorgfältig das Hissen der Nationalflagge.

„Zuerst kommt das Vaterland und dann die eigene Familie.“ Für diejenigen, die seit der Geburt in China leben, ist es schwer zu verstehen, was das Vaterland für einen normalen Menschen eigentlich bedeutet. Aber für die Daman, die seit Jahrhunderten ein nomadisches Leben führten, gibt es ohne Vaterland keine Garantie. Die Zeit, in der sie keine Nationalität hatten, ist eine bittere Vergangenheit. Weil sie keine Nationalität hatten, konnten sie nicht als Bürger behandelt werden und litten immer am Umherziehen und an Hunger. In der Erinnerung des ehemaligen Vorsitzenden des Dorfeinwohnerkomitees Losang wollte er wie die anderen jungen Leute zur Arbeit nach Shigatse und Lhasa gehen, als er noch jung war. Allerdings konnte er die Grenzkontrolle nicht passieren, weil er keine Nationalität und keinen Personalausweis hatte. Von Bildung, medizinischer Behandlung und Rentenversicherung konnte keine Rede sein.

Heute wurde das Wohnproblem im Program „Aufschwung der Grenzgebiete und Wohlstand der Grenzbevölkerung“ gelöst. Die Regierung hat für jede Familie alltägliche Gebrauchsgegenstände wie tibetische Teppiche und Holzschränke gekauft und ihnen Leitungswasser verfügbar gemacht. Es macht die Daman froh, dass sie zur Schule gehen und die öffentlichen Dienstleistungen des Autonomen Gebiets Tibet in den Bereichen Armutsbekämpfung und Gesundheit genießen können. 2014 litt Gyangtsos Frau an einer Schulter-Luxation. Später wurde die Krankheit schlimmer und sie kam ins Krankenhaus. Die Behandlung kostete 20.000 Yuan. Dank der Krankenversicherung und der Politik für die armen Familien sind die Kosten schließlich von der Regierung bezahlt worden. „Das ist die Gnade der Kommunistischen Partei Chinas“, so Gyangtso. Zuerst kommt ein starkes Vaterland und dann eine reiche Familie. Als Chinesen sind die Daman stolz und sie sind davon überzeugt, dass ihr Leben immer besser wird.

(Redakteur: Daniel Yang)

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