Thema:

Militärärzte beteiligen sich an kostenlosen Untersuchungen

Datum: 31.10.2019, 09:22 Quelle: China Tibet Online

Seit dem 25. August waren mehrere medizinische Experten militärischer Krankenhäuser, wie Zhao Kaifeng usw., bei der Aktion „Gemeinsames Herz, Schmieden des chinesischen Herzens - Yushu-Reise“ dabei. Diese Aktion wurde vom zentralen Arbeitsstab der vereinigten Front betreut und vom Verein Schutz und Entwicklung Tibets, dem Roten Kreuz Chinas und dem Roten Kreuz der Stadt Beijing ausgerichtet. An der Aktion haben sich über 570 Experten militärischer Krankenhäuser beteiligt und Kontakte mit mehreren chronisch Kranken aufgebaut.

Laut den Angaben der Aktionsleiter wird die Aktionsreihe „Gemeinsames Herz, Schmieden des chinesischen Herzens“ bereits seit 11 Jahren durchgeführt und die militärischen Ärzte haben sich Jahre in Folge beteiligt. Dadurch haben sie nicht wenigen Einwohnern armer Regionen Gesundheit gebracht. An der diesmaligen Aktion haben 50 bekannte Freiwilige von 11 militärischen und zivilen Krankenhäusern teilgenommen. Zum Militär gehören das Rehabilitationszentrum Tianjin des Logistik- und Versorgungszentrums Zhengzhou, das zweite untergeordnete Krankenhaus des Krankenhauses der Mediziner des Heeres, das Krankenhaus 986 der Luftwaffe etc.

„Die Aktion ist keine Show und die kostenlose Behandlung auch keine. Stattdessen müssen wir dafür sorgen, dass die Einwohner tatsächlich die Fürsorge der Partei und die Wärme der Regierung zu spüren bekommen können“, sagte Ai Jianbo, Direktor der Politabteilung des RH-Zentrums Tianjin. Sie haben schon 5 Mal Mitarbeiter zu dieser Aktion geschickt. Jedes Jahr haben sie passende Mitarbeiter je nach den häufig vorkommenden Krankheiten der zu besuchenden Regionen ausgewählt und jedes Mal Orte der kostenlosen Behandlungen je nach der Verbreitung der dortigen Bevölkerung und der Handlungsfähigkeit armer Einwohner der jeweiligen Region festgelegt. Darüber hinaus haben sie Facharztschulungen angeboten und einen Mechanismus zum Feedback und Kontakt wegen Krankheitsverläufen aufgebaut.

Der Autonome Bezirk Yushu der Tibeter der Provinz Qinghai befindet sich in einer hoch gelegenen, kalten Region. Der Anteil armer Einwohner ist hoch und die medizinische Infrastruktur ist schlecht. Hinzu bekommen die besonderen Wohnbedingungen und Lebensgewohnheiten der dortigen Bevölkerung. All das führt dazu, dass nicht wenige an chronischen Krankheiten, wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krankheiten des Verdauungssystems, Verletzungen aufgrund von Stürzen usw. leiden. Bei dieser Aktion haben die militärischen Krankenhäuser extra Experten und Mitarbeiter der Abteilungen für Herz- und Kreislauf, Verdauung, Unfallmedizin etc. ausgewählt und sie zu einem Team organisiert. Damit haben sie zwei Stellen kostenloser Behandlungen eingerichtet. Diese umfassten mehrere Abteilungen, wie Kardiologie, Neurologie, Gastroenterologie, Endokrinologie, Chirurgie und Screening von Kindern mit angeborenen Herzerkrankungen usw.

Die 84-jährige, allein lebende Seniorin Drolma leidet an Krankheien wie Bluthochdruck, einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, Rheuma usw. Nachdem das Team davon gehört hatte, ist es zu Fuß zum Wohnort der Seniorin gegangen. Die Seniorin wusste vorher nicht von der Ankunft des Teams. „Nach Messen wurde festgestellt, dass ihr Blutdruck 207/134 betrug. Wenn er kontinuierlich angestiegen oder plötzlich gestiegen wäre, hätten mit großer Wahrscheinlichkeit Herz- und Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt usw. auftreten können.“ He Yanping, Ärztin des Krankenhauses 986 der Luftwaffe, sagte, dass sie nach einer gemeinsamen Beratung eine konservative Therapie für die Seniorin festgelegt hat. Überdies haben sie die Seniorin angehalten, auf Entspannung zu achten und pünktlich Medikamente zu nehmen. Ferner haben sie ihr geholfen, Arzneimittel zu nehmen.

Es heißt, außer den kostenlosen Behandlungen und Vergaben von Arzneimitteln für die Einwohner hätten die militärischen Experten insgesamt vier Fachschulungen für über 200 Mediziner der dortigen Orte angeboten. Außerdem haben die Experten und Freiwilligen gemeinsam armen Einwohnern Sachen und Bargeld gespendet und bei manchen Einwohnern, die an chronischen Krankheiten leiden, Kontaktdaten hinterlassen, so dass sie bei Fragen rechzeitig beraten werden können.

(Redakteur: Daniel Yang)

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020191014501396514013.jpg W020191028352867161195.jpg
12345