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【70 Jahre】 Auf Hochplateau wird neue Blaupause gezeichnet

Datum: 22.11.2019, 09:15 Quelle: China Tibet Online


Die Stadt Lhasa in 1980s

“Wenn wir auf das Lhasa, in das wir neu einmarschiert waren, zurückblicken, können wir sehen, dass sein Stadtgebiet so klein war. Das modernste Gebäude war das dreistöckige Postgebäude am östlichen Vorort. Die wichtigste, geteerte Straße ist die Renmin-Straße. Die zahlreichen Behörden wurden von gelben Erde-Mauern umgeben und innerhalb der Mauern waren einfache Erde-Baracken mit Blechdächern…“ Der ehemalige Direktor des Amtes der Wohnräume und des städtischen, ländlichen Aufbaus des Autonomen Gebiets Tibet, Chen Jin, ist 1977 in Tibet einmarschiert und hat sich selbst an der Entwicklung der Baubranche Tibets seit der Einführung der Öffnungspolitik beteiligt und davon gezeugt.

ÜberAls von dien Blechhäusern, die vor den 80er Jahren im letzten Jahrhundert in Tibet üblich waren, sagte Chen Jin anhand seiner Erinnerungen: „Blech ist eine gute Sache. Damals entsprach ein Blech einem Luxusartikel der heutigen Zeit. Damit kann man viele Sachen herstellen, z. B. einen Wassereimer, einen Kerosinofen und ein Becken zum Wäschewaschen. Damit konnte man nicht wenige Artikel des Alltagslebens fertigen.“

Aus historischen Gründen war die Infrastruktur des alten Tibets sehr unterentwickelt. Als 1951 die chinesische Volksbefreiungsarmee nach Tibet einmarschierte, hat sie mit dem umfassenden Aufbau begonnen. Von 1952 bis 1953 wurden insgesamt 112,782 Millionen Yuan (rund 14,5 Millionen Euro, ausschließlich der Sonderinvestitionen in die Straße Qinghai-Tibet und die Straße Sichuan-Tibet) in den Infrastrukturaufbau investiert; durch die demokratische Reform 1959 wurden Millionen von Leibeigenen befreit. Dies hat den Aufbau in Tibet auf eine neue Höhe gebracht. Auch während der dreijährigen Naturkatastrophe hat der Staat trotz der extremen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ins Wasserkraftwerk Ngaqen, den Volksrundfunk der Stadt Lhasa, das Zementwerk Lhasa, das Panchen-Reiseschloss Xueli Dorje Phodrang[1] , etc. investiert. Bis 1963 hat sich der grundlegende Aufbau weiter erholt. Dabei wurde ist eine Reihe von Projekten fertiggestellt, die mit dem Alltagsleben der Bevölkerung eng verbunden sind, wie das kommerzielle Depot, das Krankenhaus der Stadt Lhasa, etc. In diesem Jahr wurden 18,877 Millionen Yuan (rund 2,42 Millionen Euro) investiert.

“Als ich nach Tibet kam, haben sich die Arbeits- und Lebensbedingungen im Vergleich mit der Zeit der alten Generation erheblich verbessert. Die Soldaten der 18. Armee haben Straßen beim Einmarsch nach Tibet gebaut. Diese Anstrengungen können wir uns gar nicht vorstellen. Daher ist unsere Mühe nicht der Rede wert“, sagte Chen Jin.

“Ich arbeite von Anfang an beim Gebäudeerkundungsinstitut des Autonomen Gebiets Tibet. Diese Einrichtung ist zusammen mit dem Autonomen Gebiet Tibet entstanden. Beim groß angelegten Aufbaut in Tibet haben wir neben der Planung neuer Gebäude insbesondere auf die Restauration und den Schutz historischer Gebäude geachtet. Meine Kollegen und ich haben uns an der Restauration und dem Schutz des Potala-Palasts, des Jokhang-Tempels, des Samye-Klosters, des Sagya-Klosters, usw. beteiligt. Dadurch haben wir einen Beitrag zum Schutz des Kulturerbes der Tibeter geleistet.“

Mit dem Beginn des neuen Jahrhunderts sind viele Sektoren Tibets auf die Schnellfahrspur gekommen. Die Eisenbahn, der Stausee, das Bildungswesen, die medizinischen Einrichtungen und der Aufbau kleiner Gemeinden prosperieren. Seit dem 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ist die Entwicklung vieler Sektoren Tibets weiter auf die untere Verwaltungsebene und Nomaden ausgerichtet worden, so dass die Einwohner mehr profitieren. Flughäfen, Autobahnen, neuartige Dörfer, Nomadensiedlungsstellen, moderne medizinische Einrichtungen, die Restauration historischer Gebäude, Siedlungsgebiete zur Armutsbekämpfung umgesiedelter Einwohner, usw. schossen wie Pilze aus der Erde.

(Redakteur: Daniel Yang)

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