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Alter Tibeter aus Qinghai finanzierte binnen 18 Jahren über 500 bedürftige Studenten

Datum: 04.12.2019, 10:55 Quelle: China Tibet Online

„Wir haben einen Grund zu glauben, dass die Barmherzigkeit und die Wohltaten die obersten Ziele und Werte sind, die alle gutherzigen, aufrichtigen Menschen anstreben.“ – Das ist ein Satz, den der 71-jährige tibetische Senior Duocandan geäußert hat.

Nachdem Duocaidan vom Komitee zu Angelegenheiten der nationalen Minderheiten der Provinz Qinghai in den Ruhestand getreten war, hat er die Gründung des Vereins der Wohltätigkeit und der Unterstützung der nationalen Minderheiten der Provinz Qinghai initiiert. In den nahezu 18 Jahren seit der Gründung hat Duocaidan die wohltätigen Freiwilligen organsiert, um insgesamt über 500 bedürftige Studenten zu unterstützen. Überdies haben sie mehr als 10.000 Waisen, allein lebenden Senioren und äußerst bedürftigen Familien Hilfegelder, Gelder zu medizinischen Behandlungen und Kleidung des Viertels Ledu der Stadt Haidong der Provinz Qinghai, der Provinz Sichuan etc. zukommen lassen.

In den 18 Jahren hat Duocaidan nie aus irgendeinem Grund mit den Wohltaten aufgehört. Im Winter des Jahres 2013 hatte er gesundheitliche Probleme. Dennoch hat er darauf bestanden, mit den Kollegen des Wohltätigkeits- und Unterstützungsvereins der nationalen Minderheiten für rund sieben Stunden mit dem Bus zu fahren, um im Kreis Madoi des Bezirks Golog anzukommen, der 500 Kilometer von der Stadt Xining der Provinz Qinghai entfernt ist.

Im Kreis Madoi hatte Duocaidan gehört, dass Dampa Dondrup vom bedürftigen Haushalt aus finanziellen Gründen sein Studium nicht aufnehmen konnte. Deshalb ist er sofort zu seinem Zuhause gekommen. Er hielt die Hände Dampa Dondrups und sagte ermutigend: „Das Wissen kann das Schicksal ändern. Egal, wie schwierig das Leben ist, musst du eine positive Lebenseinstellung beibehalten und fleißig lernen. Um die Studienkosten musst du dich nicht mehr sorgen. Da geben wir dir Hilfe.“

Ab dann hat Duocaidan diesen armen Studenten durchgehend finanziert, bis er sein Studium abgeschlossen und eine Arbeit angetreten hatte.

Wegen der Einflüsse Duocaidans hat Dampa Dondrup sein komplettes erstes Gehalt dem Wohltätigkeits- und Unterstützungsverein der nationalen Minderheiten der Provinz Qinghai gespendet. Nun ist er für die Finanzen des Vereins zuständig. Wenn er Zeit hat, arbeitet er als Freiwilliger des Vereins, um mehr hilfsbedürftigen Menschen Service anzubieten.

Bis heute hat Duocaidan die Stelle des Vorsitzenden des Wohltätigkeits- und Unterstützungsvereins der Provinz Qinghai schon für acht Jahre innegehabt. Innerhalb dieser acht Jahre hat er mit seinen eigenen Pensionen vielen bedürftigen Menschen, wie Dampa Dondrup, geholfen. Er selbst hingegen führt ein sparsames Leben. Mit einer Schlüssel Buttertee und einem Stück Hochlandgerste-Flachbrot ist er zufrieden. Mit seinen Gedanken für die Wohltätigkeit und seiner Hingabe hat er unzählige Menschen angesteckt.

So viele Jahre lang hat er beim Verein unentgeltlich gearbeitet und keinen einzigen Cent und keine Gegenleistung verlangt. Er sagt oft: „Im Vergleich zu den Helden, die sich zur Rettung anderer Menschen im Kriegsfeuer opfern, ist unsere Hilfe nur geringfügig. Armen Menschen zu helfen, soweit es die eigenen Verhältnisse und Fähigkeiten zulassen, gehört zu unserer Kompetenz. Ich hoffe, dass mehr Menschen den Gedanken der Wohltätigkeit verbreiten und einen Beitrag zum Aufbau der spirituellen Zivilisation des Sozialismus leisten können.“

Quelle: Chinanews.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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