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[Mit Herz und Hand – Chinas Herz gemeinsam formen] Herzkrankheit einer 8-jährigen Tibeterin in Beijing geheilt

Datum: 27.12.2019, 09:24 Quelle: China Tibet Online

Im Kinderkrankenhaus des Hauptstadt-Forschungsinstituts für Kinderheilkunde von Beijing gibt es ein tibetisches Mädchen mit einem Haarknoten. Sie schaut sich mit großen Augen schüchtern um. Sie ist eines der während der Tibet-Reise 2019 der diesjährigen gemeinnützigen Veranstaltung „Mit Herz und Hand – Chinas Herz gemeinsam formen“ ausgewählten Kinder mit angeborenen Herzkrankheiten und heißt Losang Quzom. Sie hat erfolgreich eine kostenlose Operation zur Heilung ihrer Herzkrankheit bekommen und befindet sich derzeit in einem guten Zustand.

Laut Wei Dan, dem Vizeleiter der Abteilung für Herzchirurgie des Hauptstadt-Forschungsinstitutes für Kinderheilkunde, hat die Institution in den vergangenen Jahren zahlreiche Patienten mit angeborenen Herzkrankheiten aus Tibet und den tibetischen Regionen in vier Provinzen behandelt und verfügt über reiche Erfahrungen sowohl in der medizinischen Technik als auch in der Pflege.

Losang Quzoms Vater schätzt die Chance der kostenlosen Operation in Beijing hoch und unterstützt die medizinischen Mitarbeiter des Forschungsinstitutes für Kinderheilkunde sehr. Obwohl er kein Chinesisch spricht, bat er den Rektor der Zentralgrundschule der Gemeinde Tangjia, Pasang, der die Beijing-Reise des Kindes begleitet, den medizinischen Mitarbeitern zu danken. „Ich und mein Kind werden aktiv bei der Behandlung kooperieren. Ich bedanke mich sehr bei den Ärzten in Beijing.“

Während der Behandlung in den kommenden Tagen gewannen die medizinischen Mitarbeiter des Forschungsinstitutes der Kinderheilkunde durch die sorgfältige Pflege das Vertrauen von Losang Quzom. Sie klammert sich schüchtern an die Brust von Wei Dan und sagt, dass die Wunde ihr nicht mehr wehtue und sie geheilt worden sei.

Wei Dan erzählt, Losang Quzom habe am 18. November eine erfolgreiche Herzoperation bekommen. Mittlerweile seien alle Schläuche entfernt worden. Ihr Gesundheitszustand bleibe stabil. Am Tag nach der Operation konnte sie sich bewegen. Sowohl psychisch als auch physisch habe sie sich gut erholt. Als Nächstes solle sie weiter beobachtet und regelmäßig untersucht werden. Wenn alle Ergebnisse der Laboruntersuchung normal verlaufen, könne sie das Krankenhaus verlassen.

Informationen zufolge hat das Organisationskomitee der gemeinnützigen Veranstaltung „Mit Herz und Hand – Chinas Herz gemeinsam formen“ alle Behandlungskosten sowie die Reise- und Lebenshaltungskosten der begleitenden Eltern der geheilten tibetischen Kinder mit angeborenen Herzkrankheiten bezahlt, um die finanzielle Belastung der Patienten so weit wie möglich zu erleichtern.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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