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Das glückliche Yushu: Khampa-Familie feiert Neujahr

Datum: 03.01.2020, 10:52 Quelle: China Tibet Online

In der Stadt Yushu des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter der Provinz Qinghai gibt es eine fünfköpfige Familie der „Zivilisation der fünften Sternenklasse“. Der Ehemann der Familie heißt Ba-Nyima und die Ehefrau heißt Danzhou Cuomao. Die beiden Menschen sind nahezu 50 und haben drei Töchter.

Ihr Geschäft heißt „Jie-Songtsen Handel GmbH“. Der Laden hat eine Fläche von ungefähr 40 Quadratmetern und an drei Wänden hängen Kleidungsstücke unterschiedlicher lokaler Stile. Kleidung für die vier Jahreszeiten ist allesamt vorhanden. Überdies gibt es sowohl lange Gewänder als auch kurze Jacken. Das ganze Drum und Dran ist da; in drei Vitrinen sind unterschiedliche Schmuckstücke sowie Accessoires für Kleidung, wie Korallen, Himmelsperlen, Labei, Anchong-Säbel und Feuersicheln.

Es heißt, ihre Kleidungsstücke mit Besonderheiten der nationalen Minderheiten würden meistens von Danzhou Cuomao zugeschnitten und zusammengenäht. Danzhou Cuomao hat von September 2010 bis August 2011 am kostenlosen Nähkurs für Nomaden teilgenommen und der Kurs wurde von der Abteilung der Armutsbekämpfung der Stadt Yushu organisiert. Danach hat sie zu Hause für ein halbes Jahr hart trainiert, um die Techniken endlich zu erlernen. Danach konnte sie endlich eigenständig über fünf Sorten tibetische Kleidung zusammennähen. Daraufhin hat das Ehepaar im November 2013 eine Firma angemeldet und auf dem Markt des Lhabu-Klosters der Jiegu-Straße eine Ladenfläche gemietet, um mit Kleidung mit tibetischen Besonderheiten zu handeln. Heute ist Danzhuo Cuomao schon eine Näherin mit neun Jahren Erfahrung. Nur wenn man das grobe Erscheinungsbild beschreibt, egal, wie es ist, kann sie ein Produkt schaffen, das einen zufriedenstellt.

Banima kann sehr gut nachdenken. Außer dem Geschäft des Ladens macht er Geschäfte mit Chinesischen Raupenpilzen, Korallen und Labei. Früher war er als Bauer der Meinung, dass es ausreiche, wenn seine Familie satt werde. In den letzten Jahren war er an vielen Orten und hat seinen Horizont erweitert. Dadurch wird er sich der Wichtigkeit der Kultur immer bewusster.

Am 31. Dezember 2019 hat das Ehepaar Banima verfrüht seinen Laden geschlossen. Dann ist es nach Hause gekommen, um Rindfleisch-Jiaozi zuzubereiten und Neujahr zu feiern.

Ihr Zuhause ist an der Tashi-Ke-Beimian. Es ist ein Haus im Innenhofstil mit einer Fläche von 80 Quadratmetern. Es wurde nach dem Erdbeben wiederaufgebaut. Daneben wurde am östlichen Rand des geschlossenen Hofes eine gemütliche Küche angebaut. Da lodert das Feuer im Ofen und Buttertee brodelt. Überdies duftet das gegarte Fleisch im Topf. Außerdem war ein Couchtisch mit Farnjoghurt, Aka-Teigtaschen, Obst der Saison, Huaguoguo, Keksen und Brot bedeckt.

Gegen 19:00 Uhr saß die Familie im Wohnzimmer zusammen, um sich die Sendungen von CCTV-1 anzuschauen und die Neujahrsansprache des Jahres 2020 von Staatspräsident Xi anzuhören. Sie schauten zu, während sie immer wieder vom gewaltigen Wandel des Staates, Yushus und der eigenen Heimat sprachen.

Im neuen Jahr haben die Kinder ihren Eltern ihre herzlichen Glückwünsche ausgerichtet. Drolkar sagte: „Ich habe im neuen Jahr den Wunsch, dass meine Familie in Sicherheit, gesund, glücklich und froh ist. Meine Eltern bleiben mit uns zusammen. Alles ist gut!“ Pema hofft auf ein Bachelorstudium dieses Jahres und Fortschritte im Studium. Sie sagte: „Eine Liebe folgt dir wie Schatten; eine Emotion kümmert sich um alles und begleitet mich; ein Herz ist fürsorglich und betreut mich. Ich wünsche meinen Eltern alles Gute im neuen Jahr; ich wünsche, dass Erfolge im neuen Jahr gedeihen und Erfolge bei Applaus erzielt werden… Wir alle streben nach Träumen. Hoffentlich gehen alle Träume in Erfüllung!“

Quelle: Tibet.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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