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Boss des Halal-Restaurants liefert Mitarbeitern der Seuchenbekämpfung Essen

Datum: 12.02.2020, 16:03 Quelle: China Tibet Online

Seit einigen Jahren taucht ein „Lieferservice für abgepacktes Essen“, der kein Kurierdienst ist, immer wieder am Checkpoint zur Seuchenbekämpfung des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter der Provinz Qinghai auf. Der Kurier ist Maa Budu, Chef des Halal-Teerestaurants an der Jiegu-Allee.

Wenn von Maa Budu die Rede ist, gilt er als ein alteingesessener Yushuer. Vor 18 Jahren ist er zum Jobben nach Yushu gekommen. 2010 hat er ein Restaurant eröffnet und spielt selber die Rolle des Chefs. Im Jahr 2015 hat er 500.000 Yuan (ca. 65.345 Euro) investiert, um das ziemlich große Teerestaurant „Qinghe-Palast“ zu eröffnen.

Über das Frühlingsfest dieses Jahres war das Restaurant von Maa Budu nicht geschlossen, weil er noch etwas Geld verdienen wollte. Jedoch ist das Leben unberechenbar. Das Coronavirus hat sich im ganzen Land ausgebreitet, was dazu führte, dass sein Geschäft auf einmal verblasst ist. Da dachte Maa Budu, dass es nicht in Ordnung ist, nichts zu tun, und er stattdessen etwas unternehmen sollte. Daraufhin hat er angefangen, Mitarbeitern, die an der vordersten Front der Seuchenbekämpfung arbeiteten, abgepacktes Essen zu liefern, um der sozialen Verantwortung eines Selbstständigen nachzukommen und die Liebe eines Hui-Chinesen zu Yushu auszudrücken.


Das Bild zeigt das abgepackte Essen, das Maa Budu dem Checkpoint Guoqing geliefert hat.

Gesagt, getan. Zuerst ist er zum Marktüberwachungsamt der Stadt Yushu gegangen und hat mit zuständigen Beamten über seine Idee gesprochen und sie ersucht, seine Gaststätte zu inspizieren. Danach hat er eine Genehmigung erhalten. Seit dem 30. Januar liefert er dienstags und donnerstags den Checkpoints Xinzhai, Xihang und Guoqing Essen. Bis zum 4. Februar hat er bei den Checkpoints insgesamt 400 Portionen abgeliefert. Am 5. Februar hat er dem Krankenhaus Bayi der Stadt Yushu und dem Zentrum für Krankheitskontrolle und -vorbeugung des Bezirks Yushu 180 Portionen geliefert.

Die Speisekarte seines Essens umfasst Gulasch mit Kartoffeln, pfannengerührte Fleischstreifen mit grünen Paprikas und pfannengerührtes Shanghai-Pok-Choimit einem Spiegelei.

Diese kleine Wohltat hat Lob und Begrüßung der Mitarbeiter der Checkpoints geerntet. Manche sagten, dass Maa Budu ein echter Halal-Khampa-Kerl ist. Dazu sagte Maa Budu: „Nun spielt sich so was Gewichtiges ab und wir dürfen doch nicht die Hände in den Schoß legen und zuschauen. Mein Restaurant erwirtschaftet jetzt keinen Gewinn, aber für die hart arbeitenden Brüder und Schwestern der vordersten Front will ich im Namen von mir selbst und meinen Mitarbeitern das Lokal weiterführen. Ich werde so lange aushalten, wie ich kann.“

Die Worte von Maa Budu sind schlicht und aufrichtig. Dass er den Mitarbeitern, die während dieser speziellen Periode wegen der Arbeit ihr Leben aufs Spiel setzen, liebevoll Essen liefert, sollte gelobt und bewundert werden. Zusammen ist man stark. Wir glauben, dass es in Yushu noch viele Menschengibt, die so begeistert und fürsorglich wie Maa Budu handeln und sich hingeben.

Quelle: Tibet.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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