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Tibet unterstützende Krankenschwester aus Chengdu hilft trotz Urlaubs bei Epidemie-Bekämpfung

Datum: 13.02.2020, 10:16 Quelle: China Tibet Online

Am 8. Februar um 0 Uhr beendete die 42-jährige Krankenschwester Yuan Li des Krankenhauses der Traditionellen Chinesischen Medizin im Bezirk Jinniu der Stadt Chengdu ihre achtstündige Schicht an der Ausfahrt Beixing Dadao der Autobahn um Chengdu. Erst eine knappe halbe Stunde später hat sie die Schutzausrüstung ausgezogen und desinfiziert. Gegen 1 Uhr war sie zu Hause.

Im Kampf gegen die Epidemie durch das neuartige Coronavirus ist Yuan Li eine der zahlreichen medizinischen Mitarbeiter und auch ein normales Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas an der Basis. Zugleich ist sie auch eine Tibet unterstützende Mitarbeiterin. Kurz vor dem Frühlingsfest kehrte sie vom Kreis Shiqu im Autonomen Bezirk Garzê der Tibeter der Provinz Sichuan, wo sie seit zehn Monaten kontinuierlich gearbeitet hat, nach Chengdu zurück, um Urlaub zu machen. Wegen des Mangels an Fachkräften im Kampf gegen die Epidemie hat sie resolut auf die Chance, ihre Familie zu begleiten, verzichtet und sich aktiv angemeldet, zur Front der Epidemie-Bekämpfung zu gehen.

Im Juli 2018 meldete sich Yuan aktiv an, an der zweijährigen Tibet-Unterstützung teilzunehmen, und ging zum abgelegenen Kreis Shiqu mit der höchsten Höhenlage im Autonomen Bezirk Garzê, der als „das verbotene Gebiet des Lebens“ bezeichnet wird. Am 25. Dezember des vergangenen Jahres kehrte sie zum Urlaub nach Chengdu zurück. „Ich bin so lange auf dem Hochland geblieben, dass ich es körperlich nicht mehr schaffe. Ich muss mich einmal gut erholen.“ Eigentlich plante sie, mit ihren Eltern nach Hainan zu reisen. Die Flugtickets hatte sie schon gekauft. Allerdings hat die plötzlich ausgebrochene Epidemie alle Pläne zerstört.

Am 24. Januar, dem Silvestertag nach dem chinesischen Mondkalender, wurde in der WeChat-Gruppe ihres Krankenhauses das Signalhorn der Notfallreaktion geblasen. Die Dienste in der Fieber-Ambulanz und die Kontrolle beim Eingang in die Stadt… Das Krankenhaus hat sich entschieden, die Ferien auszusetzen. Alle Mitarbeiter sollten an die Arbeitsstellen zurückkehren. Sofort wurden alle medizinischen Mitarbeiter in Chengdu gesammelt, um sie an der Front der Prävention und Kontrolle einzusetzen. Als eine Tibet unterstützende Mitarbeiterin hätte Yuan eigentlich ihren Urlaub weiterhin nehmen können. Jedoch hat sie sofort geantwortet: „Ich melde mich an, ich bin in Chengdu, Ich bin zu jeder Zeit vorbereitet“, ohne eine Sekunde zu zögern.

Am zweiten Tag des neuen Jahres nach dem chinesischen Mondkalender standen Yuan und ihre Kollegen schon an der Front der Epidemie-Bekämpfung. Sie sind für die Kontrolle der Ausfahrt Beixing Dadao der Autobahn um Chengdu zuständig, arbeiten in drei Schichten und untersuchen die Gesundheit der passierenden Fahrzeuge und Personen. Yuan arbeitet in der Schicht von 16 Uhr bis 0 Uhr. Jeden Tag kommt sie um 15 Uhr zur Arbeit und um 1 Uhr nach Hause. Wenn sie nicht an der Ausfahrt ist, arbeitet sie auch in der Fieber-Ambulanz ihres Krankenhauses.

Quelle: Sichuan Daily

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