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Mitarbeiter an der Front der Epidemie-Kontrolle in den tibetischen Regionen in Gansu stolz auf die Sicherheit der Bevölkerung

Datum: 13.02.2020, 10:32 Quelle: China Tibet Online

„Die Nacht kommt und die Sehnsucht nach der Familie wird immer stärker.“ Huang Shanqing ist eine im Dorf Luowa in der Gemeinde Lexiu der Stadt Hezuo im Autonomen Bezirks Gannan der Tibeter der Provinz Gansu stationierte Beamtin. Seitdem sie am 27. Januar ihre Familie verlassen hat, arbeitet sie stetig an der Front der Prävention und Kontrolle der Epidemie im Dorf. Bisher hat sie schon 145 Haushalte besucht und über tausend Mal Kenntnisse darüber verbreitet, wie man sich vor dem Virus schützen kann.

Unterwegs in die Familie eines anderen Dorfeinwohners nimmt Huang das Handy heraus und will ihren Mann nach seiner Arbeit fragen. Aber niemand nimmt ab. Sie seufzt einmal leicht: „Du sollst unbedingt gut essen.“

Zur gleichen Zeit überprüft Zhao Qijun als Polizist des Polizeireviers Chengnan des Amtes für Öffentliche Sicherheit der Stadt Hezuo gerade bei der Ausfahrt Hezuonan der Autobahn Linxia-Hezuo die Informationen der passierenden Personen und misst ihre Körpertemperatur. Das Klingeln seines Handys wird vom Lärm übertönt, sodass er den Anruf nicht bemerkt.

„Bei dieser Ausfahrt gibt es zahlreiche Fahrzeuge und Personen. Es ist ganz normal, kontinuierlich mehr als 20 Stunden zu arbeiten.“ Seit dem Nachmittag des Silvestertags bewacht Zhao die Ausfahrt. Über seine Arbeit sagt er, wegen des Mangels an Mitarbeitern habe er manchmal noch nicht einmal Zeit zu essen.

„Nach dem ‚Pulverrauch‘ werde ich mit Dir die Steppe besuchen.“ Huang Shanqing erzählt, obwohl sie und ihr Mann sich mehr als 20 Tage nicht gesehen haben, sei es eine „Pflicht“ geworden, sich jeden Tag zur Sicherheit anzurufen. Darüber hinaus bekommt sie oft warme Worte wie den oben erwähnten Satz.

Huangs Situation ist nur ein Querschnitt des „Kampfs gegen die Epidemie“ der Stadt Hezuo. An der Front gibt es eine spezielle Gruppe, die Vater und Sohn, Ehepaare oder Brüder sind.

„Mama, können wir zusammen das Neujahrsfest feiern?“ „Gehe nicht weg, ich werde ganz artig sein.“ Die Vizeleiterin des Dienstleistungszentrums für Mutter-Kind-Gesundheit und Familienplanung, Qi Jianli, hat 20 Tage kontinuierlich gearbeitet. Wenn sie sich an die Bitte ihres Kindes vor ihrem Verlassen der Familie erinnert, laufen ihr Tränen über die Wangen.

„Vor den Lichtern von tausend Familien kann ich mich nicht über das Neujahrsfest und die Ferien freuen, weil es in meiner Familie einsam ist. Niemand begleitet mich...“ Dies schreibt Qis Kind im Tagebuch über das „spezielle“ Neujahrsfest.

„Wer sehnt sich nicht nach der Familie? Aber ohne die große Familie gibt es vor der Epidemie keine kleinen Familien.“ Qis Mann Sangye ist Vizeleiter des Epidemie-Büros des Amtes für Öffentliche Sicherheit der Stadt Hezuo und für die Koordination und Organisation der Entsendung und Dienste in die provisorischen Kontrollstationen zuständig. Sangye sagt, es sei nach dem Dienst meistens tief in der Nacht. Sein Kind ist dann schon längst eingeschlafen. Er könne nur per Internet sein Kind beim Schlafen sehen.

„In dieser besonderen Zeit kann ich nur die Scham für die Familie tief im Herzen verstecken“, so Sangye. Wenn die Nacht kommt, sei er stolz auf die Sicherheit von tausend Familien, obwohl er sich auch einsam fühle.

Die medizinischen Mitarbeiter des Autonomen Bezirks Gannan desinfizieren in den ländlichen Gebieten.

Quelle: chinanews.com

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