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Dorfarzt Chinai: Aufbau der Seuchenbekämpfungsmauer der tibetischen Region

Datum: 28.02.2020, 12:07 Quelle: China Tibet Online

Gegen die Abenddämmerung am 15. Februar hat es im Dorf Jiakong der Gemeinde Zangba im Kreis Litang der Provinz Sichuan geschneit und es war windig. Die Temperatur ist auf unter zehn Grad unter null gefallen. Der Dorfarzt Chinai des Checkpoints hat Pausen genutzt und die Medikamentenbox mitgenommen und ist mit dem Motorrad genommen. Damit ist er an diesem Tag zum dritten Mal im Zuhause des Dorfbewohners Angwang angekommen.

Angwang ist am 5. Februar von Chengdu heimgekehrt. Nach der Heimkehr hat er sich zuhause unter Quarantäne gestellt. „Welche Beschwerden haben Sie denn? Haben Sie Kopfschmerzen? Husten Sie?“ Chinai maß Fieber und zeichnete Informationen auf, während er Angwang beobachtete und befragte. Im Anschluss daran hat er für fünf weitere Personen die gleiche Untersuchung gemacht. „Seit ich wieder im Dorfbin, ist Chinai zu unserem ‚Hausarzt‘ geworden. Egal, ob es windig ist oder schneit, ob es früh oder kalt ist, kommt er jeden Tag dreimal zur Untersuchung hierher“, sagte Angwang.

Nach dem Verlassen von Angwangs Zuhause war es schon kalt und es wurde noch kälter. Als Chinai an der eigenen Haustür vorbeilief, hat er einen Blick auf seine Frau und Tochter geworfen und sie dazu ermahnt, sich gut zu schützen. Danach hat er sich in der Arbeit des Checkpoints verloren. Dieses Jahr ist er 43 Jahre alt geworden und seit 13 Jahren wirkt er als Dorfarzt. Schon immer wird er von Nomaden gelobt. „Man muss nicht nur die 131 Personen der 32 Haushalte des Dorfes Jiakong betreuen, sondern auch sich um die körperlichen Untersuchungen der 465 Personen der 94 Haushalte des Dorfes Amdo kümmern. Vor allem muss ich heimgekehrten Nomaden und Checkpoints der Dörfer Aufmerksamkeit schenken“. Als die Gemeinde am 26. Januar die Arbeit zur Bekämpfung des Coronavirus arrangierte, hat Chinai ohne Aufschub eine Aufgabe übernommen und harrt seitdem an der vordersten Linie aus.

Er muss für kommende und gehende Menschen Fieber messen, die Körpertemperaturen der Menschen unter Quarantäne dreimal täglich messen, regelmäßig öffentliche Stätten, Kioske, Wohnungen von Einwohnern etc. desinfizieren. Außerdem muss er an seiner Dienststelle essen und wohnen und rund um die Uhr abrufbereit sein. Gar kann er nur noch selten seine Frau und Tochter treffen. „Wenn die Seuche nicht zu Ende geht, verlasse ich meine Arbeitsstelle nicht. Ich leiste bedingungslos einen Beitrag zur Pflege der Gesundheit der Bevölkerung“, sagte er.

Quelle: Tibet.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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