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Tibetische Dame besteht darauf, Seucheneindämmung-Checkpoint Buttertee zu bringen

Datum: 07.03.2020, 21:03 Quelle: China Tibet Online

Die 68-jährige Gongruqiong ist eine gebürtige Tibeterin aus Kongyu. Nach dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie wurde am Eingang der Dörfer Zheluo, Bengsha und Walang der Gemeinde Kongyu ein Checkpoint am Anfang einer Brücke des Dorfes Bengsha eingerichtet. Diensthabende der drei Dörfer arbeiten dort abwechselnd rund um die Uhr, um die Sicherheit der 863 Personen der 302 Haushalte der Dörfer zu garantieren.

„Nach dem Ausbruch der Epidemie harren sie zur Sicherheit aller Menschen jeden Tag dort und das ist mühsam. Mein Zuhause ist nicht weit weg. Dann ist das Bringen von Tee zu einer ehrenhaften Aufgabe von mir geworden.“ Das Haus von Gongruqiong ist rund 500 Meter vom Checkpoint entfernt. Vormittags bereitet sie zu Hause Buttertee, Tsampa, Biskuits, Milchschnipsel usw. zu und bringt sie zu Mittag den Diensthabenden. „Manchmal tut sie das allein und manchmal nimmt sie ihren Enkel mit.“ Seit dem ersten Tag nach der Einrichtung des Checkpoints hat sie nie gefehlt.

Nach Angaben von Wang Yuegang, Funktionär des Dorfes Bengsha, bringt Gongruqiong neben heißem Tee noch Süßigkeiten usw. mit. Daneben sagte sie den Diensthabenden, dass sie von ihr Scheite holen könnten, wenn es ihnen kalt ist. „Sie ist schon so alt. Trotzdem bringt sie uns jeden Tag unbeirrbar Speise und Trank mit. Das rührt mich wirklich sehr“, sagte Wang Yuegang.

Warum tut sie das? Am 27. Februar sagte sie im Telefonat dem Reporter, dass sie sich in jungem Alter wegen einer langfristigen körperlichen Belastung eine Degeneration der Lendenmuskulatur zugezogen hat, was beinahe zu einer Lähmung geführt hätte. Zum Glück kann sie heutzutage mithilfe der staatlichen Hilfe für schwere Erkrankungen und der Krankenversicherung nach einigen großen OPs mit einer Krücke wieder gehen. „Ohne die staatliche Unterstützung wäre ich vielleicht seit Langem gelähmt.“

Diese Kleinigkeiten hat sie sich im Herzen eingeprägt. Sie hat im Fernsehen die Schwere der Epidemie kennen gelernt. Nachdem sie erfahren hatte, dass am Dorf auch ein Checkpoint errichtet worden ist, ist in ihr ein Gedanke zum Ausdruck ihrer Dankbarkeit aufgestiegen. Daraufhin hat sie sich entschlossen, Diensthabenden heißen Tee zu bringen. „Wenn der Staat in Schwierigkeiten steckt, will ich auch meinen Beitrag leisten.“

Da sie nicht gut gehen kann, haben ihr Dorffunktionäre mehrfach gesagt, dass sie nicht mehr kommen muss. Jedoch sagte sie: „Solange die Seuche nicht vorbei ist, bringe ich weiterhin Lebensmittel und Getränke.“ Eine Kanne heißen Tees und einige Grüße. Seit einigen Tagen geht sie mit einer Krücke in der rechten Hand und in der linken Hand hält sie eine Teekanne voller Buttertee. Mit einem etwas buckeligen Rücken pendelt sie jeden Tag hinkend zwischen ihrem Zuhause und dem Checkpoint, um ihre „warme Reise“ zu praktizieren.

Quelle: www.wccdaily.com.cn
Redakteur: Krystal Zhang

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