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Tashi Palden schafft mit seiner Baumschule Arbeitsplätze

Datum: 09.03.2020, 11:21 Quelle: China Tibet Online

Tashi Palden ist Vorstandsvorsitzender einer Baumschule im Kreis Gonggar der Stadt Lhoka des Autonomen Gebiets Tibet. Er verwirklicht Träume auf dem Weg zum Reichtum.

Tashi Palden wurde 1993 in eine arme Familie im Dorf Liuqiong geboren. Sein Vater Lhaba Tsering ist Mitglied der Kommunistischen Partei (KP) Chinas und seine Mutter Bäuerin. Schon in seiner Kindheit arbeitete er gemeinsam mit seinen Eltern. Deswegen ist er belastbar und mutig.

Im Winter ziehen regelmäßig Sandstürme durch das Dorf Liuqiong, was die Einwohner sehr stört. 2017 entschied sich Tashi Palden, eine Baumschule zu gründen.

Er sagte: „Ich will nicht, dass sich die Dorfeinwohner um das Wetter und die Sandstürme sorgen, und ich will auch nicht, dass meine Eltern trotz schwieriger Arbeit nichts ernten können. Es ist mir bewusst, dass nur ein guter Schutz vor Sandstürmen dem Dorf Sicherheit und Frieden bringen kann. Das Pflanzen von Bäumen hat mich inspiriert. Deswegen habe ich mich entschieden, eine Baumschule zu gründen. Das kann sowohl das Ödland zum Schatzland, das Reichtum bringt, machen als auch die Umwelt schützen. Die registrierten armen Familien und die lokalen Einwohner, die nicht fähig sind, als Wanderarbeiter tätig zu sein, können in der Nähe eine Arbeitsstelle finden. Wieso nicht?“

Im Frühsommer 2017 begann er, sich mit seinen eigenen Ersparnissen und einem Kredit von 150.000 Yuan auf die Baumschule vorzubereiten. 2018 bekam er noch einen Kredit in Höhe von 200.000 Yuan, um den Anbau zu erweitern. 2019 verhandelte er nochmal mit dem Dorfkomitee, um die Anbaufläche auf der vorhandenen Basis weiter zu vergrößern.

Der reiche Tashi Palden bietet den Dorfeinwohnern Arbeitsplätze

Tashi Palden vergisst seine Herkunft nie. Es ist ihm klar, dass sich seine Baumschule mit der Unterstützung der Regierung und der Hilfe der Dorfeinwohner von Liuqiong entwickelt hat. Deswegen hat er für die Einwohner des Dorfes Liuqiong viele Arbeitsplätze für die Schössling-Aufzucht eingerichtet. Dies hat die Beschäftigung von ihnen sehr gefördert. Von 2017 bis 2019 hat sein Unternehmen 45 Personen aus 27 armen Familien einen Arbeitsplatz angeboten. Das Jahreseinkommen der armen Familien ist im Durchschnitt um 2240 Yuan gestiegen.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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