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Umgesiedelte Tibeter über ihr neues Leben: Armutsüberwindung ist der Ausgangspunkt des neuen Kampfs

Datum: 12.03.2020, 13:41 Quelle: China Tibet Online

Im warmen Sonnenschein und dennoch kalten Wind besuchen die Journalisten das Dorf Omatinga in der Gemeinde Nagqu im Bezirk Seni der Stadt Nagqu. Im neu dekorierten Wohnzimmer der registrierten armen Familie Nyima Lhaje im Osten des Dorfes stehen verschiedene Spezialitäten und Getränke. Die vier Familienangehörigen sitzen zusammen und unterhalten sich lächelnd.

„Das frühere Haus hatte die Erdstruktur. Im Winter war es nicht luftdicht und im Sommer regnete es durch“, sagt Nyima Lhaje, und deutet mit seinem Finger auf ein altes Haus hinter dem neuen. Das alte Haus ist schon sehr baufällig. Wir nutzen es nun zum Aufbewahren von Sachen.

Ende 2016 wurde eine Umzugspolitik unter der Koordination des im Dorf stationierten Arbeitsteams sowie des Partei- und des Einwohnerkomitees des Dorfes durchgeführt. Die gefährlichen Häuser wurden einheitlich überprüft. Dann wurden die Einwohner umgesiedelt. Der Bau der neuen Häuser wurde vollständig von der Regierung des Bezirks Seni finanziert. Die Dorfeinwohner brauchten nichts zu bezahlen.
„Dank der Finanzierung der Partei und der Regierung können wir endlich in diesem warmen, großen Haus wohnen.“ Nach dem Umzug in das neue Haus hat sich Nyima Lhajes Vertrauen in das Leben verstärkt.

2018 hat er mit der Organisation und Hilfe des Bezirks Seni und der Gemeinde Nagqu an einer Reihe von Berufsausbildung, darunter Grabenmaschine, tibetische Küche und Blumenanbau, teilgenommen.
Nyima Lhaje erklärt, im neuen Jahr werde er sich mehr anstrengen, um mehr zu verdienen.

Die Familie Gatai wurde 2016 in die Liste der armen Familien, die am Existenzminimum leben, aufgenommen. Sie war auch die einzige am Existenzminimum lebende arme Familie in ihrem Dorf. In der Familie Gatai gibt es insgesamt acht Angehörige, darunter drei Kinder und zwei mit körperlicher Behinderung. Es mangelt stark an Arbeitskräften, und die Belastung der Familie war sehr schwer. Das Einkommen stammte hauptsächlich aus der landwirtschaftlichen Produktion und der Sammlung der niedrigen Waldressourcen. Finanziell war sie bedrängt. Nach der Registrierung als arme Familie beträgt das Pro-Kopf-Jahreseinkommen der Familie mit der Unterstützung verschiedener Maßnahmen des Landes zirka 4600 Yuan und kann die Ausgaben der Familie grundsächlich decken.

Heute wohnt die Familie Gatai schon längst im neuen Haus. Die Möbel im Zimmer werden ordentlich aufgestellt und sehen schön aus. Das Geschirr in der Küche ist auch vollständig, sauber und ordentlich.

Quelle: chinatibetnews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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