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Einen Baum pflanzen zur Begrünung eines Stückes Land

Datum: 19.03.2020, 17:31 Quelle: China Tibet Online

Der Frühling ist wieder angekommen und es ist eine gute Zeit zur Aufforstung. Der Dorfbewohner Zhadi der Gemeinde Suoduoxi im Kreis Mangkam der Stadt Qmado in Tibet und sein Bruder Kelzang sind frühmorgens zum Ort des Begrünungsprojekts Zitongba des Viertels Karuo gekommen und haben damit begonnen, Bäume zu pflanzen.

„Jedes Jahr, wenn in Chamdo Bäume gepflanzt werden, kommen mein Bruder Kelzang und ich in die Stadt, und zwar seit 6 Jahren in Folge. Jedes Jahr ist es so und dieses Jahr darf es keine Ausnahme sein“, sagte Zhadi mit einem Lächeln.

„Hier werden Fichten angepflanzt. Sie können Trockenheit, Kälte und starken Wind gut überstehen und sind gut anpassungsfähig. Außerdem spielen sie eine gute Rolle bei der Erhaltung von Boden und Wasser. Für das Gebiet sind sie ein Schatz“, sagte Zhadi.

Während Zhadi redet, hat er die Schaufel hergeholt und Löcher gegraben. „Die Löcher kann man nicht nach Belieben graben und man muss strikt nach der Spezifikation 90*90 Zentimeter graben, denn die Fichten, die wir anpflanzen werden, wurden vor einigen Jahren von außerhalb des autonomen Gebiets eingeführt. Die Sämlinge wurden allesamt bei einheimischen Beeten für über drei Jahre gezüchtet. Daher haben sie sich nicht nur den Klima- und Bodenbedingungen angepasst, sondern sind auch relativ groß gewachsen“, sagte Zhadi, während er Löcher grub.

„Es ist nicht einfach, ein Loch zu graben.“ Während er sich unterhielt, hat er schon ein Loch. Er wischte mit den Ärmeln den Schweiß an der Stirn und lächelte. Da hat Kelzug eine Fichte an den Rand des Loches gestellt. Dann hielt einer der Gebrüder den Baum und der andere füllte das Loch mit Erde. Schnell wurde ein Baum stabil im Boden angepflanzt.

Zhadi sagte dem Reporter, dass seine ganze Familie die Baumpflanzung sehr unterstützt und gern mitmacht.

Um 12:00 Uhr zu Mittag war die Mahlzeit. Zhadi und Kelzang nahmen ihre Essensbehälter mit, um Essen zu holen. Zu weißem Reis gab es leckeres, sautiertes Gemüse. Den Gebrüdern hat es geschmeckt. Nach einer kurzen Pause nach dem Essen haben die beiden wieder mit der Baumpflanzung angefangen.

„Alle haben eine große Leidenschaft zur Baumpflanzung. Wir sind optimistisch, dass die Wüste durch unsere gemeinsamen Anstrengungen in nicht langer Zeit in ein grünes Meer verwandelt werden kann“, sagte Zhadi mit einem Lächeln.

Quelle: Tageszeitung von Tibet
Redakteur: Krystal Zhang

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