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Die Beziehungen zwischen der Xiamen-Universität und Tibet

Datum: 25.03.2020, 10:53 Quelle: China Tibet Online

Die mehr als 90 Jahre alte Ye Xueyin wird als „die erste Tibet unterstützende Person der Xiamen-Universität“ bezeichnet. Ye ist Alumni des Jahrgangs 1950 der Abteilung für Biologie der Xiamen-Universität. Im ersten Jahr des Studiums ging sie auf Einfluss ihres Vaters, der zu den ersten Absolventen der Xiamen-Universität gehört, mit Leidenschaft und ohne Zögern mit dem Militär zu Fuß nach Tibet. Nach einer extrem schwierigen achtjährigen Arbeit der Tibet-Unterstützung wechselte Ye in die Öffentliche Hochschule von Tibet (heute Xizang Minzu University) und gab bis zu ihrer Pensionierung Chinesisch-Unterricht.

Im Juli 2013 meldete sich der Bachelor-Student Fan Tiancheng des Jahrgangs 2012 des Jura-Institutes der Xiamen-Universität aktiv an, ins Militär nach Ngari, wo die Bedingungen am schwierigsten in Tibet sind, zu gehen. Er hatte keine Angst vor der rauen Umwelt. Um sich zu stählern, war er als Wächter, Koch, Sekretär, logistischer Assistent und Dolmetscher tätig. Er leitete die tibetischen Soldaten zum Lesen an und brachte ihnen Chinesisch bei.

2001 besuchten neun tibetische Studenten der ersten Gruppe zum Studium die schöne Xiamen-Universität. Sie studierten in der Englisch-Abteilung. Während des Studiums sorgten die Uni und die Abteilung sehr für sie. Sie brauchten keine Studiengebühr zu bezahlen und bekamen auch einen Zuschuss. Der Verlag der Xiamen-Universität hat extra für die tibetischen Studenten das „Verlagsstipendium“ eingerichtet.

Yexei Tenzin sagt, an der Xiamen-Universität habe er „die Dankbarkeit, Verantwortung und das Engagement“ der Menschen der Uni am stärksten erlebt. Wegen dieser geistigen Ermutigung entschied er sich nach der Weiterbildung in den USA und Singapur, nach Tibet, wo sein Traum begann, zurückzukehren und zur Heimat beizutragen. Nun unterrichtet Yexei Tanzin an der Tibet-Universität Englisch und bringt die Studenten dazu, sich mit Vergleichsstudien über die tibetische, chinesische und englische Sprache und Kultur zu beschäftigen.

Seit 2002 fördert die Xiamen-Universität als Mitglied der Hochschulen des Bildungsministeriums, die die Xizang Minzu University unterstützen, die Entwicklung der Hochschulbildung in Westchina. 29 Dozenten und Beamte wurden ausgewählt, an der Xizang Minzu University zu arbeiten. Von 2003 bis heute hat die Xiamen-Universität 20 Doktoranden und mehr als 200 verschiedene Austauschstudenten aus der Xizang Minzu University aufgenommen und der Xizang Minzu University aktiv dabei geholfen, die Qualität der Bildung von Qualifizierten zu erhöhen. Eine Plattform für den Austausch der digitalen Ressourcen zwischen den Bibliotheken der beiden Universitäten ist eingerichtet worden.

Von 2014 bis 2019 hat das medizinische Institut der Xiamen-Universität insgesamt 76 Dozenten und Studenten organisiert, das Praxisteam „Reise zum Himmelsweg“ zu gründen und sechsmal nach Tibet zu fahren. In 64 natürlichen Dörfern in Qamdo, Lhasa und Shigatse führten sie medizinische Hilfe, kostenlose Behandlung und eine Verbreitung von medizinischen Kenntnissen durch. Insgesamt haben mehr als 20.000 Bauern und Viehhirten diese Dienstleistungen genossen.

Seit August 2008 fährt das Team „Bambuslibelle“ für Bildungsunterstützung der Xiamen-Universität jedes Jahr in den Sommerferien über 60 Stunden mit dem Bus zum tibetischen Kreis Damxung, um den Kindern dort einen Traum zu geben. Der Temperaturunterschied beträgt fast 20 Grad Celsius. Das tibetische Mädchen Gama kommt aus einer Viehhirtenfamilie. 2015 wurde sie von der Xiamen-Universität aufgenommen. Sie sagt: „Meine Lehrer waren Mitglieder des Teams Bambuslibelle des Jahrgangs 2011. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass ein sich auf den Unterricht konzentrierendes normales Mädchen dem nomadischen Leben der Generation ihres Vaters den Rücken kehrt und den Ort des Abflugs der Bambuslibelle besucht.“

(Redakteur: Daniel Yang)

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