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Quxu in Tibet: Treibhaus auf Hochplateau und viel Wärme

Datum: 07.04.2020, 19:23 Quelle: China Tibet Online

Am frühen Morgen hat Phurbu Tsering, landwirtschaftlicher Techniker der Großgemeinde Dagar im Kreis Qüxü der Stadt Lhasa, einen Anruf von einem Dorfbewohner bekommen. Daraufhin hat er sich schnell angezogen und ist zum Gemüsetreibhaus des Dorfes Dagar geeilt. Danach senkte er seinen Kopf und sah, dass die grünen Blätter, die noch grüne Ansätze waren, schon von Schädlingen zerfressen worden sind.

Um die Schädlinge zu beseitigen, hat sich Phurbu Tsering an die Techniker aus dem Kreis gewandt. Mit Unterstützung der Techniker hat Phurbu Tsering die Art der Schädlinge ermittelt und auf Feldern entsprechende Pestizide versprüht. Auf dem Gemüseanbaugelände des Dorfes Dagar hat man in Gemüsetreibhäusern, die eine Fläche von 25 Mu (rund 1,7 Hektar) haben, schon den ersten Chinakohl geerntet. Dadurch wurde ihr Einkommen um 4000 bis 5000 Yuan (rund 522 bis 653 Euro) erhöht. „Diese Treibhäuser wurden von der vierten Gruppe des Dorfes Dagar bewirtschaftet. Aller Voraussicht nach kann man dieses Jahr dreimal Anti-Saison-Gemüse und -Obst ernten.“ Der Geschäftsführer des Geländes sagte: „Wegen der Anleitung wurde die Ernte nicht so sehr beeinflusst.“

„In der letzten Zeit sind die Experten der Akademie der Agrar- und Tierwissenschaften des Autonomen Gebiets Tibet zu unseren Treibhäusern gekommen und haben uns im Anbau von vorher noch unbekannten Gemüsearten unterwiesen. Das Einkommen des Gemüses hat es davor nicht gegeben“, sagte Phurbu Tsering.

Als agrarwissenschaftlicher Techniker ist Phurbu Tsering dafür zuständig, die regulären Probleme der Dorfbewohner zu lösen. Bei komplexen Fragen wendet er sich an Experten des Kreises oder gar der Akademie. Danach vermittelt er seinen Landsleuten entsprechende Techniken. Dafür zu sorgen, dass Bauern wissenschaftlichere Anbaumethoden akzeptieren, ist nicht einfach. Die dortigen Bauern haben mal Gemüse in Treibhäusern angebaut, aber wegen des Mangels an Techniken war das Gemüse unterschiedlich groß und musste daher aufgegeben werden. Nachdem Phurbu Tsering von Experten über die Profite des Anbaus in Gemüsetreibhäusern gehört hatte, hat er angefangen, unter den Bauern neue Anbaumethoden zu verbreiten.

Die neuen Methoden haben die Qualität des Gemüses verbessert und es weit und breit bekannt gemacht. Die Einkommenserhöhung der Gemeinschaft steigerte die Leidenschaft zum Anbau. In Tibet war es noch kalt, aber in den Treibhäusern war es warm. Manche jäteten Unkraut und manche bewässerten Felder. Sie waren schweißgebadet, aber sehr motiviert.

Quelle: Tageszeitung von People
Redakteur: Krystal Zhang

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