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Die in den 1990er Jahren geborenen Kinder der alten Tibeterin Qungda

Datum: 13.05.2020, 09:09 Quelle: China Tibet Online

„Kind, du bist wiedergekommen. Die Milch, die du das letzte Mal mitgebracht hast, habe ich noch nicht ausgetrunken. Ich bin alt. Allein kann ich nicht so viel trinken.“ Dies sagte die alte Tibeterin Qungda im Dorf Lilong in der Gemeinde Lilong im Kreis Mainling der Stadt Nyingchi des Autonomen Gebiets Tibet mit Freude, als sie den Polizisten Xilo Tsering, der ihr Milch brachte, sah.

Die 76 Jahre alte Qungda ist eine allein lebende Seniorin. Wegen ihres hohen Alters und ihrer Probleme mit den Beinen braucht Qungda Gehstützen. Sie kann sich nur noch schwer selbst versorgen.

Die Klinik für die Mitarbeiter der Regierung hilft regelmäßig der Seniorin, um die Schwierigkeiten in ihrem Leben zu lösen sowie Untersuchung und Behandlung für sie durchzuführen.

„Wir leben im Grenzgebiet und könnten unsere eigenen Mütter nicht begleiten. Trotzdem sollten wir die lokalen Einwohner wie unsere Verwandten behandeln, damit sie die Wärme von uns Polizisten für das Einwanderungsmanagement empfinden können“, sagt Wu Min, der Ausbilder der Polizeidienststelle.

Am 10. Mai besuchten Xilo Tsering und andere Polizisten der Polizeidienststelle mit Milch und Obst die Familie von Qungda und halfen der Seniorin dabei, Brennholz zu tragen, ihr Zimmer zu reinigen sowie Geräte und Möbel zu reparieren. Sie unterhielten sich mit der Seniorin, sahen fern und verbrachten einen lustigen und erfüllten Sonntag mit der alten Tibeterin.

Eigentlich sollte Qungda von ihren Kindern begleitet werden. Unglücklicherweise hat ihre Familie sie nacheinander verlassen. Allerdings hat die allein lebende alte Tibeterin unerwartet nun eine Gruppe von freundlichen „in den 1990er Jahren geborenen Kindern“.

(Redakteur: Daniel Yang)

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