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„Straßenwächter“ des Hochplateaus Qinghai-Tibet: ihre Arbeit ist eintönig, aber wichtig

Datum: 20.05.2020, 13:34 Quelle: China Tibet Online

Am Morgen des Frühlingsendes und des Sommeranfangs ist der Schnee auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet noch nicht geschmolzen. Die Autobahn wand sich in die Ferne. Li Hong und einige seiner Kollegen waren damit beschäftigt, Durchfahrten zum Entgehen von Mauten abzuriegeln und auf Inspektionsgängen überladene Lkws aufzuspüren.

„Die Arbeit hier ist eintönig“, sagte Li Hong, während er den Kopf hob, dem Reporter. Als Leiter der großen Gruppe Jiegu der Autobahn- und Straßenverwaltung Yushu der Provinz Qinghai leitet er Tag für Tag seine Kollegen bei Streifen auf Hauptstraßen des Staates und der Provinz. Jeden Monat legen sie im Schnitt eine Strecke von 3000 Metern auf Streifen zurück.

Li Hong rief ins Gedächtnis zurück, dass die Staatsstraße 214 nach Tibet vor dem Erdbeben im Jahr 2010 in Yushu die einzige Lebensader gewesen ist. „Nach dem Erdbeben wurde eine Autobahn gebaut. Außerdem wurden Schutzausrüstungen wie Leitplanken, Schutzblöcke usw. ebenfalls nach und nach vervollständigt. Dadurch ist es für Fahrzeuge und Passanten praktischer und sicherer als früher geworden.“

„Früher nahmen die Nomaden einfachheitshalber oft eine Abkürzung, um auf Bergen anzukommen und dort Vieh herumzutreiben, oder entfernten die Leitplanken an Straßen eigenmächtig.“ Heute sind entlang der Straßen spezielle Gänge für Nomaden eingerichtet. „Die Menschen sind sich des Schutzes der Straßen bewusster geworden. Im jeden Winter kommen sie aus eigenem Antrieb an die Straßen, um Schnee zu schaufeln und Eis zu entfernen. Dadurch helfen sie uns bei der Arbeit.“

Nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie dieses Jahr machte die große Gruppe die abgesperrten Staatsstraßen entlang Streifen. Das ganze Frühlingsfest über haben die Gruppenmitglieder Yushu nicht verlassen. Ende März hat Li Hong erst Zeit gefunden, um nach Xining heimzukehren.

„Die Zeit für eine Fahrt von Yushu nach Xining ist heutzutage um 1/3 als vorher verkürzt. Mit der Maschine kommt man nach einer Stunde schon zu Hause an.“ Li Hong meinte: „Von diesen Veränderungen habe ich früher nicht mal träumen können.“

Quelle: Chinanews.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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