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【Stimme der PKKCV-Mitglieder】 Mianzhong Norbu Sida: Die traditionelle Kultur soll bei der Armutsüberwindung helfen

Datum: 26.05.2020, 09:13 Quelle: China Tibet Online

Als der Journalist Mianzhong Norbu Sida zum ersten Mal traf, unterrichtete er in der Unterklasse der tibetischen Thangka-Malakademie die beiden Schwestern Gongsang Wangmo und Tashi Lhazom im Malen von Thangka-Bildern. Die beiden Schwestern aus Qamdo sind die jüngsten Lehrlinge in der Malakademie.

„Die meisten der hier lernenden Lehrlinge sind aus den ländlichen und Viehzuchtgebieten. Sie wollen eigene Fähigkeiten erlernen, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen können.“ Als Mitglied des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV), Verbreiter der Thangka-Schule Miansa, die ein Programm des immateriellen Kulturerbes auf Staatsebene ist, Empfänger von Sonderzulagen des Staatsrates, Rektor der tibetischen Thangka-Malakademie und Mitglied des Talentprogramms der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas ist Mianzhong Norbu Sida eine erfolgreiche Person im Bereich der traditionellen tibetischen Thangka-Kunst. Er ist nicht nur jung und erfolgreich, sondern hat auch verschiedene Ehrentitel.

Trotzdem sagt Mianzhong Norbu Sida offen, dass diese Titel für ihn eine große Verantwortung seien. Heute sei es sein Wunsch, mehr Thangka-Praktizierende auszubilden und für mehr Möglichkeiten für die neue Generation der tibetischen Thangka-Industrie zu kämpfen, damit diese alte traditionelle Kunst ihr Leben verändern kann.

„Während dieser Zeit restaurieren 15 Schüler der hochrangigen Klasse und fünf Lehrer der Malakademie die Wandgemälde im Kloster Gongdelin, und diese Schüler haben ihre Ausbildung abgeschlossen. Im Allgemeinen haben die Schüler, die ein Abschlusszeugnis von der tibetischen Thangka-Malakademie erhalten haben, einen gewissen Wettbewerbsvorteil im Thangka-Bereich, und die Hoffnung, eine bessere Arbeit zu finden, ist ebenfalls größer“, so Mianzhong Norbu Sida.

Angaben zufolge gibt es zurzeit in der tibetischen Thangka-Malakademie mehr als 40 Lehrlinge. Bisher hat die Malakademie Hunderte Thangka-Lehrlinge ausgebildet. Die Thangka-Praktizierenden, die von der tibetischen Thangka-Malakademie kultiviert und gefördert worden sind, haben 30 Prozent der Gesamtzahl der Thangka-Praktizierenden im ganzen Autonomen Gebiet Tibet erreicht. Sie haben einen echten Beitrag zum Schutz, zur Verbreitung und Entwicklung der Thangka-Kunst von Tibet geleistet und der Entwicklung der einzigartigen tibetischen Kulturindustrien und der Armutsüberwindung endogenen Auftrieb verliehen. „Während der Tagungen des Nationalen Volkskongress und des Landeskomitees der PKKCV im vergangenen Jahr ging es in meinem Antrag darum, die Beteiligung und Beliebtheit der tibetischen Thangka-Kunst zu erhöhen. Meine ursprüngliche Absicht hat sich nie geändert: Mehr junge tibetische Thangka-Maler sollen die Möglichkeit haben, auf große Plattformen zu gehen, um mehr zu hören, mehr zu sehen und mehr zu lernen, so dass durch kulturellen Austausch und Vermischung mehr Raum für ihre zukünftige Entwicklung entsteht.“

Quelle: Chinatibetnews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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