Thema:

Student Tsering Rgyatso züchtet Zangxiang-Schweine

Datum: 18.06.2020, 14:40 Quelle: China Tibet Online

„In über 10 Tagen werden mehr als 800 Ferkel hierher kommen und unterkommen“, sagte Tsering Rgyatso, Geschäftsführer der Farm der Zangxiang-Schweine voller Sehnsüchte auf einem Hang eines Berges am Dorf Soinam der Gemeinde Dopozhang im Viertel Nedong der Stadt Lhoka im Autonomen Gebiet Tibet.

Das ist die zweite Farm, die er mit der Förderung der dortigen Regierung gegründet hat, nachdem er zur Existenzgründung heimgekehrt war.

2013 ist Tsering Rgyatso nach seinem Studienabschluss zur Existenzgründung heimgekehrt. Als er sich daran erinnerte, dass er sich während seiner Studienzeit in Ostchina über die Zangxiang-Schweine informiert hat, und sich auf den Markt der Zangxiang-Schweine in Nyingchi besann, hat er sich entschlossen, diese Schweine zu züchten.

2015 wurde die Fachgenossenschaft zur Zucht der Zangxiang-Schweine in Probebetrieb genommen. Vorher waren ein standardisierter Stall und 2 Treibhäuser, die strenge Standards erfüllen, errichtet worden.

Um die Anzahl der zum Verkauf bereitstehenden Schweine zu erhöhen, ist Tsering Rgyatso extra zur Landwirtschaft- und Viehwirtschaft-Akademie Tibet zur Weiterbildung gereist. Mit professionellen Techniken steigt die Anzahl der zum Verkauf bereitstehenden Schweine beständig. Der jährige Nettogewinn in Höhe von 300.000 Yuan (rund 37.677 Euro) sorgte dafür, dass Tsering Rgyatso die Meinung gebildet hat, dass sich alle Mühen lohnen.

2018 hat er die Farm nochmals ausgebaut. Dafür hat er selbst 1,2 Millionen Yuan (rund 150.706 Euro) aufgebracht. Des Weiteren hat er sich über 4 Millionen Yuan (ca. 502.355 Euro) als Fonds zur Armutsbekämpfung von der Regierung beschafft. Damit wurden ein standardisierter Stall und sechs Treibhäuser aufgebaut. „Bei den selbst aufgebrachten Mitteln wurde ein großer Teil von meiner jüngeren Schwester und deren Mann geborgt. Bei 700.000 Yuan (rund 87.996 Euro) haben meine Eltern ihre Immobilie verpfändet, um einen Kredit von der Bank aufzunehmen.

Derzeit werden bald die bestellten Ferkel geliefert. In den Treibhäusern werden Kartoffeln und Chinakohl angebaut, die als Futter für die Schweine dienen können. Die Ausscheidungen der Schweine kommen in die Jauchegrube und diese werden zu Düngemitteln, die zum Gemüseanbau verwendet werden. Dieses Kreislaufmodell wird von ihm bereits seit Jahren praktiziert und er ist optimistisch dem gegenüber.

„Nur wenn man auf die Krankheit-Prävention achtet, können die 800 Ferkel innerhalb dieses Jahres groß wachsen und verkauft werden. Wenn das so weitergeht, werden die Gewinne in fünf Jahren deutlich.“

Quelle: Tibet.cn

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020200610661797055293.png 111.png 1.jpg U020200605331716441786.jpg
12345